Rankseller und Teliad: Geld verdienen mit Blogmarketing und Linkbuilding

Viele Betreiber von Blogs sind neben den klassischen Online-Werbeformen wie Bannern auf der Suche nach weiteren Verdienstmöglichkeiten.

Sponsored Posts sind dabei seit einiger Zeit weit verbreitet und sowohl von den meisten Bloggern als auch von der Industrie ein anerkanntes Online-Instrument.

Sponsored Posts sind bezahlte Artikel, in denen der Blogger auf ein Produkt oder eine Seite hinweist bzw. verlinkt und dafür Geld bekommt. Diese Beiträge sind meistens als gesponsorte Artikel gekennzeichnet, so dass Leser beim genauen Hinschauen sehen, dass der Text eine Werbung enthalten kann.

Diese Art der Werbung ist sowohl für den Blogbetreiber als auch für die werbende Industrie ein Zugewinn. Denn neben dem textlichen Hinweis zum Business erhält der Werbetreibende wertvolle Links von meist gut gerankten Seiten, die für das Linkbuilding eine wichtige Sache sind.

Doch wie gelangt ein Blogger an Werbung, oder andersrum, wie gelangt die Industrie an Blogs? Okay, es gibt auf der einen Seite natürlich sehr stark nachgefragte Blogs, die über ihre Seiten direkt Anfragen aus der Wirtschaft erhalten.

Für die Blogs, die nicht so eine gute Präsenz in den Marketingabteilungen und bei den Budget-Spendern haben, gibt es Online-Plattformen, die solche Deals quasi als Agentur vermitteln. Zwei davon haben wir uns angeschaut und zwei Seiten, die wir betreiben, als Publisher dort angemeldet.

Rankseller

rankseller.de bezeichnet sich als „Marktplatz für Blog-Marketing und Blog-Vermarktung“. Nach einer Registrierung trägt man seinen Blog ein. Rankseller liest die Inhalte aus dem RSS-Feed aus und fragt nach weiteren Informationen wie Kategorien, Beschreibung, Keywords, etc. und überprüft den PageRank sowie die Sichtbarkeit. Mit ein paar Minuten an Arbeit ist der Blog registriert.

Über Rankseller kommen zwei Arten von Kampagnen. Erstens Angebote, bei denen man als Blogbetreiber selbst die Texte verfasst. Und zweitens Offerten, bei den ein vorgegebener Text in die eigene Seite eingefügt wird.

Ist das Angebot freigeschaltet, flattern per E-Mail erste Kampagnen ein, auf die man sich bewerben kann. Oft fragen Advertiser mit Preisvorschlägen auf die eigene Seite an. Der Vorteil: Man kann sich exakt die Inhalte raussuchen, die im eigenen Blog zu sehen sein sollen. Es besteht keine Verpflichtung, irgendetwas Ungewünschtes zu veröffentlichen.

Wie Euer Blog eingeschätzt wird und was Ihr für das selbständige Texten aufrufen könnt, müsst Ihr selbst recherchieren. Der Mitgliederbereich ist übrigens leicht und übersichtlich zu bedienen, die Auszahlungen folgen pünktlich wie von Rankseller angekündigt per Gutschrift.

Teliad

teliad.de ist ein Marktplatz für Linkbuilding und Blogmarketing. Neben Sponsored Posts können hier ebenfalls Verlinkungen zu speziellen Keywords für bereits bestehende Texte angeboten werden. Auch bei Teliad muss man sich registrieren und seine Blog-Angebote eintragen.

Das System fragt ebenfalls Beschreibungen, Keywords usw. ab und ermittelt das Ranking sowie den Wert des eingetragenen Blogs. Hier werden gleich Preisvorschläge gemacht (niedrig, mittel, hoch), an denen der Wert der eigenen Seite für Beiträge ermittelt werden kann.

Über Teliad haben wir Buchungen erhalten, bei denen die Artikel selbst verfasst werden sollten. Und bei Teliad gilt ebenfalls: Es müssen nur die Buchungen angenommen werden, die im eigenen Blog zu sehen sein sollen. Es besteht keine Verpflichtung, unerwünschten Content zu veröffentlichen.

Der Mitgliederbereich ist nach kurzer Einarbeitung ebenfalls übersichtlich zu bedienen, die Auszahlungen folgen hier allerdings in monatlichen Abschlägen für den Buchungszeitraum. Immer pünktlich wie von Teliad angekündigt und per Gutschrift.

Fazit

Mit ein wenig Fleiß und Schweiß sowie dem Am-Ball-Bleiben lassen sich über Rankseller und Teliad ganz vernünftige Einnahmen für einen Nebenerwerb erzielen. Im Vorteil ist eindeutig, wer mehrere Seiten betreibt. Dann sind höhere Umsätze nicht ausgeschlossen.

Als Blogger hat man trotz der Sponsored Posts volle Hohheit über seine Inhalte. Was nicht gefällt, wird eben nicht veröffentlicht. Es ist gut, dass es solche Anbieter gibt. Und so fällt der erworbene, zusätzliche Umsatz für die eigene Seite dann je nach Ranking, Nachfrage und Aufwand schmal oder großzügig aus…