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Bezahlte Inhalte werden bei Onlinespielen immer beliebter

App Store

Für immer mehr Menschen gehören mobile Geräte wie Smartphones oder Laptops bereits ganz selbstverständlich zum Alltag. Während solche Geräte früher in erster Linie für die geschäftliche Nutzung, also für E-Mails oder den Zugriff auf das Firmennetzwerk von unterwegs, gedacht waren, haben Smartphones heute längst im privaten Bereich Einzug gehalten.

Aus diesem Grund sind kleine Apps für die Unterhaltung in den vergangenen Jahren immer populärer geworden, schließlich wollen sich die Nutzer auch unterwegs gerne ein wenig unterhalten lassen. Dank der enorm breiten Palette an verschiedenen Apps in den jeweiligen Downloadbörsen für die verschiedenen Betriebssysteme gibt es dabei für jeden Geschmack das richtige Angebot.

Ein großer Teil der Apps, die man zum Beispiel im App Store von Apple oder bei Google Play für Geräte mit dem Betriebssystem Android finden kann, ist bis heute kostenlos, nur für einen relativ kleinen Teil der Spiele muss man beim Kauf Geld bezahlen.

Das ist durchaus verständlich, schließlich ist die Einstiegshürde bei kostenlosen Apps für die Nutzer sehr niedrig, das wiederum ist für die Entwickler der Spiele entscheidend. Sie wollen schließlich eine möglichst große Zahl von Menschen mit ihren Angeboten ansprechen, allerdings wollen die Entwickler der verschiedenen Apps natürlich auch ein wenig Geld verdienen.

Smartphone und Laptop
Smartphone und Laptop

Wer Spiele kostenlos anbietet, kann natürlich nicht mit dem Verkauf der App das Geld für die Entwicklung hereinholen. In solchen Fällen gibt es andere Alternativen, die die Betreiber einer App nutzen müssen. Zum einen ist es möglich, in das eigene Spiel Werbung von Unternehmen einzubauen, die damit eine möglichst große Zahl von Nutzern erreichen wollen.

Das ist zwar durchaus möglich, allerdings ist es nur bei einer recht kleinen Zahl von Apps in der Praxis umsetzbar, sodass die meisten Entwickler von Software auf eine andere Alternative zurückgreifen müssen. Hier kommt der sogenannte Paid Content ins Spiel, also die vom Nutzer bezahlten Inhalte, die es sowohl in Apps für mobile Geräte als auch bei klassischen Onlinespielen gibt.

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie sich Paid Content in ein Spiel einbinden lässt. Ganz allgemein ist es oft so, dass das Spiel im Prinzip kostenlos genutzt werden kann, wobei es meistens nicht einmal Einschränkungen bei den Funktionen gibt. Wer hingegen ein wenig Geld bezahlt, profitiert von einer etwas einfacheren Bedienung, zusätzlichen Funktionen, die mehr Komfort versprechen oder von anderen Dingen.

So können für die Premium-Nutzer zum Beispiel die Einblendungen von Werbung wegfallen, die die „gewöhnlichen“ Nutzer immer wieder angezeigt bekommen und die bei manchen Spielen durchaus nerven können. Wie beliebt bezahlte Inhalte mittlerweile geworden sind, zeigen die Zahlen des Verbands der Internetwirtschaft. Dieser Verein hat im August 2016 bekanntgegeben, dass Paid Content für rund ein Sechstel der gesamten Internetwirtschaft in Deutschland verantwortlich ist.

Das entspricht einem Umsatz von fast fünf Milliarden Euro pro Jahr, die Tendenz ist weiter steigend. Bis zum Jahr 2019 gehen die Experten des Verbands sogar davon aus, dass sich der Umsatz noch auf rund acht Milliarden steigern lässt. Damit läge der Anteil am Gesamtumsatz im Internet noch ein wenig höher als aktuell, das Wachstum dürfte also leicht Überproportional verlaufen.

Einen wichtigen Teil zum Wachstum dürfte die Tatsache beitragen, dass die bezahlten Inhalte bei Onlinespielen sehr vielseitig sind. Schon heute findet sich Paid Content in Cloud-Diensten ebenso wie bei Anbietern von Musik- oder Videostreams, aber auch bei diversen Spielen im Internet oder bei Online-Casinos.

Hier ist es zum Beispiel möglich, einen Onlinespielautomat mit echten Einsätzen zu nutzen und dabei mit ein wenig Glück sogar echte Gewinne zu erzielen, die man sich später auszahlen lassen kann. Das Geld, das man für die eigenen Einsätze auf sein Konto im Online-Casino überweist, ist also nicht unbedingt verloren, anders als bei gewöhnlichen Spielen im Internet.

App Store
App Store

Wer Casino Spiele im Internet spielen möchte, muss jedoch nicht sofort seine eigenen Einsätze platzieren. Genau wie bei vielen anderen Spielen ist es auch in Casinos im Internet möglich, zunächst einmal eine Demovariante der verschiedenen Titel zu nutzen. Dabei erhält der Nutzer ein virtuelles Guthaben, mit dem sich der ganz normale Spielablauf simulieren lässt.

Der einzige Unterschied in dieser Variante ist die Tatsache, dass man mit seinen Einsätzen natürlich keine echten Gewinne erzielen kann, umgekehrt geht man jedoch auch kein Risiko ein. Es ist also möglich, zunächst einmal seine eigenen Strategien zu testen und die Casinos zu finden, die neben den nötigen Konzessionen auch die besten Spiele bieten.

Schon jetzt sind Glücksspiele im Internet der Platzhirsch im Bereich der bezahlten Inhalte. Im Jahr 2015 wurde in diesem Segment allein in Deutschland ein Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro erzielt. Diese Zahl dürfte bis zum Jahr 2019 nach Erwartung der Experten noch einmal um rund 15 Prozent steigen.

Damit werden Casinos im Internet immer mehr zu einer Konkurrenz für die klassischen Anbieter vor Ort, die man in vielen Städten finden kann. Bei Glücksspielen im Internet darf man jedoch, anders als in einem klassischen Casinos, auf tolle Boni und andere Vorteile hoffen.

Fotos: Pixabay, CC0 Public Domain