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Kino-Charakter: Fünf Fakten über den Joker, die Sie eventuell noch nicht kennen

Kino-Charakter: Fünf Fakten über den Joker, die Sie eventuell noch nicht kennen

Der Spaßvogel. Wahrscheinlich ist er der berüchtigtste und am meisten gefürchtete Superschurke in der Geschichte des DC-Universums und in der Welt der Comic-Strips. Der Joker ist in unzähligen Batman-Filmen, Animationen, Fernsehserien und Videospielen zu sehen – und wird auch im neu erscheinenden Kinostreifen als eigenständige Figur und Hauptrolle unsere Bildschirme noch einmal zum Erstrahlen bringen.

Der Film hat eine eigene Entstehungsgeschichte, die für den legendären Superschurken einzigartig zugeschnitten ist. Joaquin Phoenix zeigt in diesem Streifen bei seinem Debüt als „Clown Prince of Crime“ selbst das strenge Grinsen des Jokers.

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Da sich das Datum der Premiere des Films mit Riesenschritten nähert, dachten wir, es wäre an der Zeit und angebracht, einige Fakten zu präsentieren, die Sie eventuell über Batmans Erzfeind wissen wollen und die Ihnen neu sein werden…

Auch nach mehr als 20 Jahren erhält er noch immer die Stimme von Luke Skywalker

Er ist hauptsächlich durch seine Star Wars-Eskapaden berühmt geworden, bewaffnet mit Lichtschwertern, aber nicht jeder kennt Mark Hamills etablierte und berühmte Karriere als Synchronsprecher. Seine bedeutendste Rolle, die schon lange her ist, war mit Sicherheit die Stimme des Jokers, den er 1992 zum ersten Mal in Batman gab und in „The Animated Series“ ihn mit großem Erfolg porträtierte. Hamill hält offiziell die Krone für den am längsten dienenden Joker in der Geschichte dieser Figur.

Schon bei seinem ersten Auftritt verlieh Hamill im Jahr 1992 in  anderen Batman-Zeichentrickfilmen wie der Mask of the Phantasm und in Videospielen wie der Arkham-Serie sein ausgeprägtes Gackern und seine krächzende, leicht psychotische Stimme. Seit damals hat er seine Clownschuhe an den Nagel gehängt.

Der Joker hat keinen „richtigen“ Namen

Während wir ihn alle unter seinem Superschurken-Spitznamen, dem Joker, kennen, ist er berühmt dafür, keinen „echten“ Namen zu haben. Die Verwirrung darüber rührt daher, dass sich niemand auf eine wahre Ursprungsgeschichte für seinen Charakter einigen kann. Der kommende Joker-Film enthüllt den „richtigen“ Namen des Mannes, der als „Arthur Fleck“ der einzigartige Joker werden würde.

Dies ist ziemlich bemerkenswert, da bis zu diesem Film der einzige andere „offizielle“ Name, der jemals mit dem Joker in Verbindung gebracht wurde, „Jack Napier“ in Tim Burtons 1989er Film Batman ist. Mit dem Erfolg des Films ist der Name für immer mit dem Joker verbunden, aber interessanterweise hielten die Comics-Serien ihn immer noch davon ab, dass er einen „echten“ Namen hat.

Obwohl er vielleicht keinen richtigen und echten Namen haben mag, passt sein Spitzname, der Joker, auf jeden Fall gut zu seinem Charakter. Mit einer Anspielung auf eine der faszinierendsten Karten im Stapel, lassen sich seine Handlungen und die Art und Weise, wie er denkt, auch mit dem Glücksspiel vergleichen, bei denen die Ergebnisse alles andere als vorhersehbar sind.

Sein berühmter von Heath Ledger entworfener Look in The Dark Knight

Er gewann einen posthumen Oscar für den besten Nebendarsteller für seine ikonische Leistung als „Clownprinz“ in „The Dark Knight“, aber Heath Ledger verdient auch einen großen Anteil der Anerkennung für die Oscar-Nominierung, die der Film für das beste Make-up erhielt.

Kino-Charakter: Fünf Fakten über den Joker, die Sie eventuell noch nicht kennen
Kino-Charakter: Fünf Fakten über den Joker, die Sie eventuell noch nicht kennen

Ledger hat die Methode des Handelns auf eine nächst höhere Stufe gehoben, als er Make-up für weiße Clowns und Kosmetika aus Drogerien holte und den markanten Joker-Look selbst komponierte. Das Make-up-Team wurde dann beauftragt, sein krepiertes Aussehen für jeden Drehtag zu reproduzieren.

Sein Kumpel namens Gaggy

Wenn Sie an den Kumpel des Jokers denken, fällt Ihnen oft Harley Quinn ein. Der ursprüngliche Freund des Jokers war jedoch ein kleiner psychotischer Clown namens Gagsworth A. Gagsworthy, kurz Gaggy. Er debütierte 1966 in Batman Nr. 186 und wurde später für die „Gotham City Sirens“ wiederbelebt.

Bevor er der beste Vertraute des berüchtigten Bösewichts war, war Gaggy Teil eines  Zirkus, in dem er dazu gezwungen wurde, Clown zu werden, nachdem seine Darbietungen die Zuschauer nicht zufriedenstellten. Voller Groll schloss er sich anschließend der Joker-Bande an, in der er für Unterhaltung sorgte, während der Clownprinz Verbrechen erfand. Nachdem er von Harley Quinn ersetzt worden war, suchte er Rache, um diese zu zerstören.

Prägend für die Comic- und Popkultur

Der Joker gilt seit seinem ersten Auftritt in der Debüt-Titelausgabe von 1940 als Batmans beständiger Gegenspieler und sogar Feind und als weltweit erster Comic-Superschurke. Damit beeinflusst er seit Jahrzehnten alle Bereiche der Comic- und Popkultur. Er hatte Einfluss auf Live-Action- und Animationsfilme sowie unzählige Videospiele und Fernsehserien, und im Laufe der Jahre haben seine Possen, Strategien und Zitate andere Superschurken und Charaktere inspiriert und sogar geschaffen.

Zum Beispiel glaubt man, dass das Zitat von „The Punisher“ „Du bist nur einen schlechten Tag von mir entfernt“ ein Ausspruch ist, der sehr an die berühmte Ansage  des Jokers in „The Killing Joke“ erinnert: „Es braucht nur einen schlechten Tag um den gesündesten Mann in den Wahnsinn zu treiben.“

© Fotos: Unsplash, CCO Public Domain