In jedem vierten gelesenen Artikel geht es um Corona

In jedem vierten gelesenen Artikel geht es um Corona

Ältere User informieren sich aktuell umfangreicher zu Corona im Internet als die jüngeren. Zu dieser Erkenntnis kommt der Datenspezialist Emetriq, Initiator des größten kollaborativen Datenpools der deutschen Werbewirtschaft.

Vor allem die Zielgruppe 40+ zeigt ein ausgeprägtes Interesse an Neuigkeiten rund um COVID-19 im Netz. Insbesondere auch unter Eltern und in einer Partnerschaft lebenden Usern ist das Interesse an der Berichterstattung zum Virus größer als unter Singles.

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Außerdem ist der Konsum von Corona-Inhalten unter männlichen Internetnutzern größer als unter weiblichen. Für die Analyse hat Emetriq das Surfverhalten der deutschen Durchschnittsnutzer aus seinem Datenpool mit dem derjenigen verglichen, die ein überdurchschnittlich großes Interesse an Inhalten mit Bezug zum neuartigen Coronavirus aufwiesen.

Ein Blick auf die Demographie zeigt, dass 83 Prozent der User mit hoher Besuchsfrequenz von Corona-Inhalten älter als 40 Jahre sind. Davon sind allein 32 Prozent älter als 60 Jahre. Bei den 20- bis 29-Jährigen beträgt der Anteil jedoch lediglich 4 Prozent. Außerdem rufen Eltern (37 Prozent) und in einer Partnerschaft Lebende (48 Prozent) besonders häufig Seiten auf, die über die aktuelle Situation informieren.

Die besonders an Corona interessierten Nutzer verdienen zudem überdurchschnittlich gut. Das Interesse ist bei Nutzern mit einem HHNE (Haushaltsnettoeinkommen) zwischen 2.500 und 4.000 Euro am stärksten (47 Prozent).

In jedem vierten gelesenen Artikel geht es um Corona
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Darauf folgen Onliner, die mehr als 4.000 Euro netto im Monat beziehen (39 Prozent). Bei den Interessen zeigt sich, dass Corona-High-Interest-Nutzer sich im Vergleich zu Durchschnittsusern generell deutlich ausgeprägter für Nachrichtenthemen interessieren, stärker einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil pflegen und gerne online shoppen.

Emetriq hat auch untersucht, wie viel Prozent des Internet-Traffics sich täglich mit bestimmten Themen beschäftigt haben. Aus der Analyse des Surfverhaltens geht hervor, dass derzeit rund ein Viertel des gesamten Online-Konsums auf Inhalte entfällt, die die Corona-Krise behandeln.

Im Vergleich: Kochrezepte machten im selben Zeitraum etwa zwei Prozent, Politik zwischen sechs und neun Prozent, die Absage der Fußball-EM weniger als ein Prozent aus. Ebenfalls verschwindend gering war der Leseanteil von Berichten zur Flüchtlingsproblematik (unter ein Prozent).

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© Fotos: Unsplash, CCO Public Domain

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