Yvonne Bauer übernimmt die „Mitteldeutsche Zeitung“

Die DuMont Mediengruppe verkauft die „Mitteldeutsche Zeitung“ an die Bauer Media Group aus Hamburg. Für das Blatt mit Sitz in Halle an der Saale mit einem Umsatz von zuletzt etwa 130 Millionen Euro zahlt Verlegerin Yvonne Bauer (43) nach Informationen vom „Manager Magazin“ einen Betrag von deutlich mehr als 50 Millionen Euro an DuMont.

Damit setzt DuMont-CEO Christoph Bauer (48) den bereits 2018 eingeleiteten Teilausstieg des Kölner Traditionsverlages aus dem Zeitungsgeschäft fort. Der Deal muss noch vom Kartellamt genehmigt werden.

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Für Verlegerin Yvonne Bauer mutet der Deal exotisch an. Die „Volksstimme“ in Magdeburg war bisher die einzige Tageszeitung in ihrem Portfolio – neben 600 Zeitschriften, mehr als 400 digitalen Medien und über 100 Radio- und Fernsehstationen in 17 Ländern, mit denen Bauer zuletzt gut 2,3 Milliarden Euro Umsatz einspielte.

Yvonne Bauer übernimmt die "Mitteldeutsche Zeitung" (ddp images)
Yvonne Bauer übernimmt die „Mitteldeutsche Zeitung“ (ddp images)

Zusammen mit der „Mitteldeutschen Zeitung“ setzt Bauer offenbar darauf, in Sachsen-Anhalt eine kritische Masse zu schaffen, um durch Synergien die Überlebenschancen der Blätter in einem schrumpfenden Markt zu erhöhen. Das DuMont-Blatt sei eine „perfekte Ergänzung“ zur „Volksstimme“, heißt es dazu bei Bauer.

Der Zeitungsmarkt in Sachsen-Anhalt gilt auch deshalb als schwierig, weil die Zustellung an die weit verstreuten Abonnenten durch den 2015 eingeführten Mindestlohn erheblich teurer geworden ist. Größter regionaler Wettbewerber von Bauer ist die Madsack-Mediengruppe („Hannoversche Allgemeine Zeitung“) mit der „Leipziger Volkszeitung“.

Die ganze Geschichte können Sie unter diesem Link im „Manager Magazin“ lesen.

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© Fotos: ddp images / Quelle: Manager Magazin

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