Reent Reins – deutsche Stimme von Don Johnson starb mit 82 Jahren
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Der Hamburger Schauspieler und Synchronsprecher Reent Reins ist am 9. Dezember 2025 im Alter von 82 Jahren verstorben, wie nun bekannt wurde.
Tod nach Herz-Operation
Reent Reins starb an den Folgen einer Herzoperation. Seine Witwe Birgit Reins bestätigte den Tod des Künstlers, der bis zuletzt aktiv war.
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„Mein Mann war bis zuletzt als Hörspiel- und Synchronsprecher gefragt und er hatte noch große Pläne. Seine erfolgreiche Schauspiel-Karriere war noch lange nicht beendet“, sagte sie.
Markante Stimme für Hollywood-Stars
Mit seiner rauchig-markanten Baritonstimme gehörte Reins zu den bekanntesten Synchronsprechern Deutschlands.
Als Standardsprecher von Don Johnson prägte er dessen deutsche Stimme in Produktionen wie „Miami Vice“, „Django Unchained“ und „Rebel Ridge“.
Darüber hinaus lieh er zahlreichen internationalen Schauspielern seine Stimme, darunter Michael Landon in „Ein Engel auf Erden“, Alec Baldwin in „Der Mörder und die Lady“, David Carradine in „Die Faust der Rebellen“, Tony Curtis in „Rivalen“ und John Shea in „Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark“.
Von Anime bis Hörspiel
Auch in der Anime-Welt hinterließ Reins seine Spuren. In den Serien „Naruto“, „Naruto Shippuden“ und „Boruto: Naruto Next Generations“ sprach er den neunschwänzigen Fuchsgeist Kyuubi.
Zudem war er in beliebten Hörspielreihen wie „Die drei ???“ und „TKKG“ zu hören und arbeitete als Station Voice für verschiedene Fernsehsender.

Theater- und TV-Karriere
Nach seiner Ausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Künste in Hamburg startete Reins eine beeindruckende Karriere.
Er arbeitete mit renommierten Regisseuren wie Dieter Wedel, Wolfgang Petersen, Jürgen Roland und Gustav Gründgens zusammen.
Unvergessen bleibt seine Rolle als Schiffskoch Teeje in der TV-Serie „Graf Luckner“. Außerdem war er in zahlreichen Krimiserien zu sehen, darunter „Tatort“, „Wolffs Revier“, „Ein Fall für Zwei“, „Großstadtrevier“ und „Küstenwache“.
Beeindruckende Theaterlaufbahn
Seine Bühnenlaufbahn begann 1965 an der Landesbühne Niedersachsen-Mitte. Es folgten Engagements am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an den Bühnen der Stadt Köln.
Am Stuttgarter Staatstheater arbeitete er sechs Jahre lang mit Star-Regisseur Hansgünter Heyme zusammen und verkörperte unter anderem den St. Just in „Dantons Tod“ und den Orset in „Iphigenie im Taurerland“.
Am Theater der Stadt Essen feierte er als Puck in „Ein Sommernachtstraum“ große Erfolge. Bei internationalen Festivals wie den Internationalen Festwochen in Avignon, den Berliner Theatertreffen, den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und den Wiener Festwochen überzeugte er in zahlreichen klassischen Rollen.
Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt, wie die Familie in einer Pressemeldung bekannt gab.
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Sierks Media / © Fotos: Jacek Dylag, Unsplash (1), PR, Privat, Reins (1)
