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Ulf Poschardt startet neue Ära als freier Creator

Wechsel zum 1. Juli 2026 – vom Herausgeber zum „Freiesten Mitarbeiter“: Ulf Poschardt gibt zum 1. Juli 2026 auf eigenen Wunsch seine Position als Herausgeber von „Welt“, „Politico Deutschland“ und „Business Insider Deutschland“ ab.

Wie Axel Springer bekannt gab, wechselt er in eine neu geschaffene Rolle als „Freiester Mitarbeiter“ des Verlags – mit dem Auftrag, plattformübergreifende Formate für die gesamte Mediengruppe zu entwickeln.


Creator-Strategie statt Chefetage

In seiner neuen Funktion soll Poschardt als Autor, Podcaster und Creator tätig sein und Formate entwickeln, die speziell auf ihn zugeschnitten sind.

Geplant sind unter anderem tägliche Kurzclips im Drei-Fragen-Drei-Antworten-Format für alle Social-Media-Plattformen sowie eine 1:1-Talkshow für „Welt TV“. Auch bei „Bild“ wird er künftig mit einer wöchentlichen Kolumne und einem Videoformat präsent sein.

Axel Springer positioniert ihn damit als zentralen Baustein seiner Creator-Strategie – mit Reichweite über alle deutschen und internationalen Marken des Hauses, von „Bild“ und „Welt“ bis zu „Politico“ und „Business Insider“.

Döpfner: Wir wollen mehr Ulf Poschardt

Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner begründet den Schritt mit Poschardts außergewöhnlicher publizistischer Wirkung.

Es gebe nur wenige Autoren, deren Beiträge so leidenschaftlich diskutiert würden. Quer über alle Plattformen – vom Leitartikel in der „Welt“ bis zum Social-Media-Post – erreiche er ein Millionenpublikum.

Mit der neuen Rolle solle ihm der Raum gegeben werden, Reichweite und Wirkung weiter auszubauen.

Poschardt: Mehr Freiheit für publizistische Arbeit

Poschardt selbst erklärt, er habe im Laufe des vergangenen Jahres festgestellt, dass seine publizistische Arbeit mehr Freiheit erfordere, als eine formale Funktion zulasse.

Er sei daraufhin aktiv auf Döpfner zugegangen, um gemeinsam eine passende Lösung zu finden.

Poschardt kam 2008 als stellvertretender Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ zu Axel Springer.

Karriere bei Axel Springer seit 2008

2016 übernahm er die Chefredaktion der „Welt“-Gruppe, bevor er im vergangenen Jahr zum Herausgeber von „Welt“, „Politico Deutschland“ und „Business Insider Deutschland“ ernannt wurde.

Mit seinen Leitartikeln, Essays und Analysen zählt er zu den meistgelesenen politischen Autoren Deutschlands.

Sein 2024 erschienener Bestseller „Shitbürgertum“ wird im Juni 2026 mit dem Nachfolgeband „Bückbürgertum“ fortgesetzt.

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Sven Müller

Autor | Redaktion: media@sierks.media