<script>

Weihnachtszeit bedeutet Paketzeit

Der stürmische Herbst hat seinen Höhepunkt bereits überschritten und der Winter klopft so langsam an unsere Türen. Die ersten Nachtfröste treiben die Igel in die Laubhaufen und die letzten Nachzügler unserer gefiederten Freunde geben ordentlich Gas, um die rettenden warmen Gefilde zu erreichen.

Dieses Jahr liegen Kalender und Thermometer allerdings ziemlich gleichauf. Die Temperaturen sind moderat kühl bis kalt und von gefrorenen Niederschlägen ist noch nichts zu sehen. Im flachen Land bei uns im Norden zumindest. In höheren Lagen sind um diese bereits schon die ersten Schneefälle zu verzeichnen, was aber völlig normal ist.

Oft genug war der November aber in den letzten Jahren viel zu kalt und hat uns reichlich Schnee gebracht. Das Jahr neigt sich jetzt dem Ende zu und folglich ist Weihnachten nicht mehr weit. Schon jetzt sind die Einkaufszentren voll, im Parkhaus hat man beste Sicht auf den wolkenverhangenen grauen Himmel, da man bis auf das letzte Deck nach ganz oben fahren muss, um überhaupt noch einen Stellplatz zu bekommen.

Menschenmasssen schieben und drängeln sich durch die Gänge, als wär der Heilige Abend bereits kommende Woche. Die Kassen scheinen wie immer auch dieses Jahr ordentlich zu klingeln. Teilweise haben wir schon richtige Schlangen von Shoppinglustigen und Kaufwilligen zu sehen bekommen.

Trotz recht pessimistischer Prognose des Verbandes der Einzelhändler: Ja, es ist irgendwo schon etwas merkwürdig. Konsum ohne Ende, aber trotzdem jedes Jahr dasselber Gejammer im Vorfelde der Festtage. Einer der Gründe dafür liegt auf der Hand: Stetig steigende Online-Verkäufe in allen Bereichen und Branchen.

Natürlich sind Online-Shops im Grunde genommen ja auch Einzelhändler, die – auf gut neudeutsch – im B-to-C-Segment ihre Umsätze erzielen. Aber es gibt dort ja keine Verkäufer/innen im eigentlichen Sinne. Also doch irgendwie kein echter Einzehandel.

Davon profieren allerdings wieder andere Bereiche der Dienstleistung, wie die Verpackung, Transport und Logistik. Schliesslich muss all das, was eifrig online ershoppt und geordert wird, ja auch noch zum Kunden verfrachtet werden.

Die meisten der grossen Firmen bemühen die Post, sprich DHL. Auch für uns Privatpersonen ist es ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und den Marktführer zu bemühen, damit die Geschenke für die Lieben fern der Heimat auch sicher und heil ihren Bestimmungsort erreichen…