Kinostart für „Das Mädchen mit den goldenen Händen“

Kinostart für "Das Mädchen mit den goldenen Händen"

Auf dem Foto: Gudrun (Corinna Harfouch) hält ihre Dankesrede.

Der Debütfilm der renommierten Theater- und Kinoschauspielerin Katharina Marie Schubert – mit Corinna Harfouch und Birte Schnöink in den Hauptrollen – startet am 17. Februar im Kino.

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Mit der hochkarätig besetzten Produktion inszeniert Schubert ihren ersten abendfüllenden Spielfilm, für den sie auch das Drehbuch schrieb. Der Film wurde zu großen Teilen im sachsen-anhaltischen Zeitz und Umgebung gedreht.

Ein kleines ostdeutsches Provinzstädtchen im Jahr 1999 kurz vor dem Millennium-Wechsel. Die Menschen haben schon viele Umbrüche hinter sich, weitere stehen bevor.

Gudrun (Corinna Harfouch) feiert heute ihren 60. Geburtstag in einem alten, verfallenen Herrenhaus, das zu DDR-Zeiten als Kinderheim genutzt wurde, in dem auch sie selber elternlos aufgewachsen ist.

Eine schwierige Geschichte zwischen Wehmut und Nostalgie. Zur Geburtstagsfeier reist auch Gudruns Tochter Lara (Birte Schnöink) aus Berlin an. Sie ist mit dem Stiefvater aufgewachsen, über ihren leiblichen Vater wollte die Mutter nie sprechen, entsprechend angespannt ist das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter.

Ausgerechnet während der Feier erfährt Gudrun, dass das ehemalige Kinderheim an finanzkräftige Investoren verkauft werden soll, die es zum Hotel ausbauen wollen: Eine wirtschaftliche Perspektive für die strukturarme Region oder Ausverkauf der eigenen Geschichte?

Gedreht wurde von Ende Januar bis Anfang März 2020 in Zeitz und Umgebung sowie in Berlin.

Über diese Frage scheiden sich die Geister im Ort. Während Gudrun in den nächsten Tagen alles daran setzt, das Kinderheim als Gemeinde- und Begegnungszentrum für alle Bewohner zu erhalten, macht sich ihre Tochter Lara auf die Suche nach ihrem Vater und einer Erklärung für die unnachgiebige Härte ihrer Mutter.

In weiteren Rollen sind Peter René Lüdicke, Jörg Schüttauf, Gabriela Maria Schmeide, Ulrike Krumbiegel, Stephan Bissmeier und Imogen Kogge zu sehen. Hinter der Kamera steht der vielfach preisgekrönte Rumäne Barbu Balasoiu.

Der Film ist eine Ko-Produktion der Münchner If Productions Film GmbH mit dem Mitteldeutschen Rundfunk, Arte und dem Hessischen Rundfunk.

Gefördert wurde der Film von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF, Projekt- und Produktionsförderung) und der Filmförderungsanstalt (FFA).

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© Foto: MDR, if… Productions, Erik Moson