Doku: Wie ein falscher Atomphysiker im Kalten Krieg alle betrog
Er war Betrüger und Geheimagent zugleich und gilt als einer der skrupellosesten Hochstapler des Kalten Krieges. Er versprach, Atomwaffen zu bauen, und zockte damit Firmen und Regierungen ab.
Sein Trick: Er gab sich wahlweise als hochdekorierter Professor oder als international bestens vernetzter Atomphysiker aus. Tatsächlich hatte er nie an einer seriösen Universität einen Abschluss erworben.
![]()
Stattdessen präsentierte er stolz lange Listen akademischer Titel von dubiosen Einrichtungen, die in der Wissenschaft keinerlei Anerkennung fanden.
„Report München: Das Phantom der Geheimdienste“ macht nun als Doku eine unglaubliche, aber wahre Geschichte aus dem Kalten Krieg lebendig.
Tausende Seiten Geheimakten erzählen die vergessene Geschichte
Selbst in Fachkreisen ist der Name des Mannes weithin unbekannt. Nun erzählen tausende Seiten früher streng geheimer Akten, Bilddokumente und Interviews mit Zeitzeugen erstmals seine Geschichte.
Sie zeigt einen kaltblütig agierenden Mann, der seine Opfer mit aufgesetztem Charme um den Finger wickelte und dabei viel Geld verdiente. Die Handlung spielt in den 1960er Jahren, wichtige Schauplätze sind München, Rom, Kairo und Tel Aviv.
KI-generierte Filmsequenzen erwecken den Protagonisten zum Leben
Vom schillernden Protagonisten existieren so gut wie keine Fotos und nur ein Video aus den 1990er Jahren. Auf dieser Basis holen die Autoren Stefan Meining und Benedikt Nabben den Mann mithilfe KI-generierter Filmsequenzen zurück ins Bild.
Auch seine Stimme, die in diesen Szenen zu hören ist, beruht auf authentischen Tonaufnahmen von einer jahrzehntealten VHS-Kassette. Der KI-Einsatz bleibt dabei jederzeit transparent: Einblendungen und eine direkte Ansprache des Publikums gleich zu Beginn des Films machen ihn kenntlich.
Wann und wo läuft „Report München: Das Phantom der Geheimdienste“?
Die Dokumentation „Report München: Das Phantom der Geheimdienste“ stammt von Stefan Meining und Benedikt Nabben (beide BR).
Sie ist ab dem 3. November 2026 in der ARD Mediathek abrufbar. Die TV-Fassung läuft am Dienstag, dem 3. November 2026, um 21.45 Uhr im Ersten.
📰 Eigene Mitteilung veröffentlichen? ➡️ Pressemeldung bei PR Agent buchen...
News verpasst? Tägliche Updates in Social Media unter @PRAgentMedia.
Unsere Artikel sind kostenlos. Unsere Arbeit nicht 🤍
Ihnen gefällt PR Agent? Mit einer kleinen PayPal-Spende (zum Beispiel für einen Kaffee) sichern Sie unsere redaktionelle Unabhängigkeit.
Jeder Beitrag hilft uns direkt.
➡️ Redaktion unterstützen und PR Agent auf einen Kaffee einladen...
Sierks Media / PR AGent / © Foto: egorrr, de.depositphotos.com
