3sat-Magazin „makro“ über „Weltwirtschaft in Gefahr“

3sat-Magazin "makro" über "Weltwirtschaft in Gefahr"

Wie groß ist die Abhängigkeit der Welt und Deutschlands von einer guten Handelsbeziehung zwischen den USA und China? Dieser Frage geht das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“ in der Sendung „Weltwirtschaft in Gefahr“ am Freitag, 15. November 2019, um 21.00 Uhr nach.

„makro“ thematisiert, dass noch nie so viele Waren aus China in die USA eingeführt worden sind wie heute. Waren es früher vor allem billiges Spielzeug und Textilien, steht heute Elektronik ganz oben auf der Einkaufsliste der Amerikaner.

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Handys im Wert von 72 Milliarden und Computer für 47 Milliarden US-Dollar importierten die USA im Jahre 2018 aus China, so viel wie China insgesamt aus den USA importiert hat. Fallen da Sojabohnen, die China wegen der US-Strafzölle nicht mehr abnimmt, überhaupt ins Gewicht?

Deutschland hat als Exportnation wie kaum ein anderes Land Jahrzehnte lang vom Freihandel und der Globalisierung profitiert. Fast jeder vierte Arbeitsplatz hängt heute von der Weltwirtschaft ab.

Bleibt der Handelsstreit der USA mit China ungelöst, stehen auch hierzulande Wohlstand und Arbeitsplätze auf dem Spiel. „makro“ fragt, ob der neue Protektionismus eine globale Rezession heraufbeschwört.

Andererseits ist auch die einfache globale Rechnung, man müsse nur Waren, Arbeit und Kapital frei fließen lassen, dann entstehe überall auf der Welt ein breiter Wohlstand, nicht aufgegangen. Viele glauben auch nicht mehr an den Segen der Globalisierung.

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© Foto: Jana Kay / ZDF

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