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„Ein Leben ist nicht genug“ – Doku über Xatar

Knapp ein Jahr nach dem Tod des Rappers Giwar Hajabi, bekannt als Xatar, bringt die ARD eine dreiteilige Dokumentationsserie über sein Leben.

„Xatar – Ein Leben ist nicht genug“ (NDR/SWR/WDR) ist ab dem 1. Mai 2026 für zwei Jahre in der ARD Mediathek verfügbar.


Die lineare Ausstrahlung beginnt am 5. Mai 2026 um 00:05 Uhr in Das Erste, Folge 2 folgt am 6. Mai 2026 um 23:35 Uhr im NDR Fernsehen.

Wer war Xatar?

Die Serie stellt eine schlichte, aber schwere Frage: Was bleibt von einem Menschen, der so viele Leben gleichzeitig geführt hat – als Musiker, Gangster, Geschäftsmann, Talentscout, Ikone, Ehemann und Vater?

Statt ein fertiges Bild zu liefern, blickt die Produktion hinter das öffentliche Image einer Figur, die sich einer einfachen Einordnung stets entzogen hat.

Giwar Hajabi wurde 1981 in Sanandadsch im Iran geboren und wuchs später in Bonn auf. Sein Künstlername bedeutet sinngemäß „Gefahr“ – ein Wort, das seinem Leben auf merkwürdige Weise gerecht wird.

Neue Künstler

Als Rapper kurdischer Herkunft etablierte er sich in einer Szene, die damals noch wenig Platz für Außenseiter kannte.

Er gründete 2007 das Label „Alles oder Nix Records“, über das später Künstler wie Haftbefehl bekannt wurden.

Für Schlagzeilen abseits der Musik sorgte ein spektakulärer Goldraub im Jahr 2009, an dem er beteiligt war.

Aktuelle Doku

Xatar wurde verurteilt, saß mehrere Jahre in Haft, in Deutschland und im Irak, und kehrte danach ins Musikgeschäft zurück.

2022 verarbeitete Regisseur Fatih Akin diese Biografie im Spielfilm *Rheingold*, der international Aufmerksamkeit bekam.

Xatar starb 2025 in Köln. Die Doku erscheint damit in einem Moment, in dem seine Geschichte noch frisch ist – und die Fragen, die sie aufwirft, noch offen…

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Sierks Media / PR Agent / © Foto: NDR, Farvah Heidari, ARD Mediathek

Sven Müller

Autor | Redaktion: media@sierks.media