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Doku über Kim Dotcom

Doku über Kim Dotcom

Kim Dotcom ist der meistgesuchte Mann im Netz. Der gebürtige Kieler, der bürgerlich Kim Schmitz heißt, geriet als Gründer der Filesharing-Plattform „Megaupload“ wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen ins Visier von NSA und FBI. Seither wehrt er sich gegen die Anschuldigungen.

Die ZDFinfo-Dokumentation „Kim Dotcom – Caught in the Web“ zeichnet am Samstag, 13. Oktober 2018, 20.15 Uhr, ein Porträt des Internet-Millionärs. Ist er ein Internet-Pirat oder ein Volksheld? Ein Außenseiter, der sich mit der amerikanischen Supermacht anlegt, oder ein einfacher Dieb?

Der wegen Insidergeschäften vorbestrafte Kim Dotcom, Betreiber des Sharehosters „Megaupload“, kam Ende 2010 mit seiner Familie nach Neuseeland. In der Hoffnung, dort ein ruhiges Leben führen zu können, mietete Dotcom ein luxuriöses Anwesen.

Doch im Januar 2012 brach alles zusammen: Auf Betreiben des FBI stürmten 70 Polizisten das Anwesen und verhafteten Dotcom und seine Mitarbeiter, denen eine Reihe von Verstößen gegen das Urheberrecht vorgeworfen wurde.

Aber Dotcom wollte sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Auch nach seiner Entlassung gegen Kaution sorgte er weiter für Aufruhr. Er schmiedete unerwartete Allianzen und scharte eine Gruppe gegensätzlicher Verbündeter um sich.

Er veranstaltete wilde Partys, gründete eine politische Partei und provozierte die Mächtigen, während er versuchte, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe abzuwehren. Dabei gehen die Meinungen über Kim Dotcom weit auseinander: Ist er ein superreicher Unternehmer oder ein freiheitsliebender Anarchist?

ZDFinfo wiederholt „Kim Dotcom – Caught in the Web“ am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 2.45 Uhr, sowie am Donnerstag, 8. November 2018, um 18.30 Uhr. Web: zdfinfo.de.

Foto: ZDF, Mathias Ortmann