TV-Doku: Bauhaus lebt

TV-Doku: Bauhaus lebt

Die Tänzerinnen und Tänzer rund um die Choreographin Katja Erfurth (2. von links) proben in Dresden-Hellerau für das „Geometrische Ballett“ – eine Hommage an Oskar Schlemmer.

Zum Ende des Jubiläumsjahres rückt noch einmal die wegweisende Kunstschule in den Blick, die von Walter Gropius 1919 in Weimar gegründet worden war: „Bauhaus lebt! – Eine Kunstschule wird 100“ heißt es am 29. Dezember 2019 um 19.10 Uhr im ZDF.

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Peter Twiehaus, Film- und Kulturexperte des „ZDF-Morgenmagazins“, ist in Mittel- und Ostdeutschland unterwegs, um Orte vorzustellen, an denen das Bauhaus-Erbe von engagierten Menschen bewahrt oder neu interpretiert wird.

Das Bauhaus wurde für viele zum Stilführer eines zeitlosen Geschmacks in Design, Architektur und Kunst. Das Bauhaus sah die Einheit von Kunst und Technik und revolutionierte das Bauen für alle. Im Jubiläumsjahr 2019 wurde erneut deutlich, wie diese Institution bis heute in die Welt ausstrahlt.

An der Bauhaus-Universität Weimar „denken“ Studierende Alltagsgegenstände neu. Im ersten Bau von Walter Gropius werden bis heute Schuhe produziert – und in Dresden proben Tänzer für ein Stück, das auf Oskar Schlemmers berühmtem „Triadischen Ballett“ basiert.

Peter Twiehaus nimmt die Zuschauer mit zu einem Hamburger Kaufmann, der sein Juwel öffnet: das Haus Rabe in Zwenkau bei Leipzig, ein original erhaltenes Gebäude, eingerichtet von Oskar Schlemmer.

Ein Professor aus Magdeburg restauriert sein Haus in der Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten nach und nach originalgetreu. Und eine junge Studentin erfindet den Klebestreifen-Roller neu.

Die rund 18-minütige Dokumentation ist erneut in der Nacht von Mittwoch, 1., auf Donnerstag, 2. Januar 2020, um 5.10 Uhr, im ZDF zu sehen.

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© Foto: ZDF, Peter Twiehaus

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