Das war die „Goldene Sonne 2021“: Promi-Auflauf bei Sonnenklar.TV

Das war die „Goldene Sonne 2021“: Promi-Auflauf bei Sonnenklar.TV

Nach fast zwei Jahren Corona-Pause ließ Sonnenklar.TV am gestrigen Samstag die Goldene Sonne wieder strahlen.

Die glanzvoll besetzte Gala unter der Regie von „Wetten dass..?“-Produzent Holm Dressler fand bereits zum vierten Mal im Wunderland Kalkar am Niederrhein statt – insgesamt 1.000 Gäste feierten ab 19.30 Uhr die Auszeichnung zahlreicher Preisträger aus Showbiz, Sport, Politik und Tourismus.

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Parallel wurde die Verleihung – erstmals mit dem Moderatoren-Trio Stephanie Frohmann, „Goofy“ Förster und Kai Pätzmann als Gastgeber – von 34 TV-Sendern in Deutschland, Österreich und der Schweiz live übertragen.

Die Show selbst stach mit Trophäen für glorreiche sieben Legenden und mehreren Standing Ovations heraus: Bereits kurz nach Showauftakt – noch bevor der dreifache „Eurovision Song Contest“-Gewinner Johnny Logan die Laudatio halten konnte – erhob sich das Saalpublikum, um Ralph Siegel (auf dem Foto oben) zu applaudieren, der die Goldene Sonne für sein künstlerisches Lebenswerk erhielt.

Sichtlich gerührt nahm er die Auszeichnung entgegen, die für ihn mit der Realisierung eines Lebenstraums einhergeht: Die Uraufführung seines Musicals „Zeppelin“, zu dem er die Musik schrieb, wurde mehrmals wegen Corona verschoben.

„Ich bin voll des Glückes hier zu sein, dass ich sowas erleben darf. Und jetzt ist es endlich soweit, dass ‚Zeppelin‘ am 16. Oktober abheben wird“, verkündete Siegel strahlend vor den Gästen, die kurz vorher noch ein vom Füssener Original-Ensemble dargebotenes Medley aus dem Musical als Weltpremiere erlebten.

Ein weiterer Preisträger: Henry Maske, der sich nach einer beispiellosen Boxkarriere heute für benachteiligte Kinder in der Gesellschaft stark macht und bei der Gala für seine sozialen Verdienste geehrt wurde. Passend dazu sangen Paul Potts und Annemarie Eilfeld „Time to Say Goodbye“ im anschließenden Showteil.

Ebenso ausgezeichnet wurde Alfons Schuhbeck aus, für den die mit ihm befreundete Schauspielerin Elke Sommer in ihrer Laudatio Einsatz zeigte: „Fonsi ist ein Unikat, der mit seinen besonderen Gewürzkombinationen der bayerischen Küche einen einzigartigen Touch verleiht. Wenn er etwas macht, dann muss das eine Freude sein – für den Gaumen, das Auge, das Herz. Auch hat er sich mit Tiefschlägen nie arrangiert, stets getreu dem Motto ‚Hinfallen ist keine Schande, nur Liegenbleiben‘“, pries ihn die Kino-Legende, bevor sie die Trophäe sowie eine Ingwer-„Medaille“ als Souvenir aus ihrer fränkischen Heimat an Schuhbeck übergab.

Der mehrfach preisgekrönte Promikoch ließ es sich in seiner Dankesrede dann auch nicht nehmen, dem Publikum humorvoll die vielen gesundheitlichen Vorzüge von Gewürzen näher zu bringen, was ihm viel Beifall einbrachte.

Begeisterung weckten die Preisträger Stefan Aust, der langjährige Spiegel-Chefredakteur, der für sein journalistisches Lebenswerk geehrt wurde und von Barbara Dickmann als „Instanz des Journalismus“ gewürdigt wurde – und Heino, der auch für seine Frau Hannelore, die Goldene Sonne für ihre gemeinsame Lebensleistung erhielt.

Jens Riewa, Lech Walesa und Dolmetscherin
Jens Riewa, Lech Walesa und Dolmetscherin

Nach seiner Prämierung trug der Kultsänger zusammen mit Franz Lambert an der Hammond-Orgel das festliche Lied „Es war am Anfang“ vor. Außerdem rockten noch Stefanie Hertel mit ihrer Band „More than Words“, die Söhne Mannheims und Tony Christie die Bühne und heizten dabei die Stimmung kräftig an.

Lang anhaltenden Beifall erhielt Gregor Gysi, der sich bei seiner Dankesrede mit typischem verschmitzten Humor an das Publikum wandte. „Das ist eine richtig altmodische Veranstaltung hier – gottseidank“, witzelte er und freute sich, „dass endlich das Land wieder aus dem Winterschlaf geholt wurde“, ehe er dann auf charmante Art über die Tücken des Alters philosophierte.

Reiner Calmund übergab ihm die Trophäe zuvor noch mit den Worten: „Auch wenn ich die Linke niemals wählen würde, bist du ein toller Typ“. Ein politisches Schwergewicht auf internationalem Terrain erhielt die letzte Goldene Sonne des Abends.

„Als ehemaliger DDR-Bürger weiß ich, welchen Stein der Freiheit dieser Mann ins Rollen gebracht hat. Er hat die Goldene Sonne mehr als verdient“, kündigte der Chefsprecher der Tagesschau, Jens Riewa, den Friedensnobelpreisträger Lech Walesa an, der die Trophäe für sein politisches Lebenswerk mit stehenden Ovationen des Publikums in Empfang nahm.

Obwohl zuletzt gesundheitlich angeschlagen, hielt „der Held und das Vorbild für Millionen von Menschen“, wie Riewa den früheren polnischen Staatspräsidenten in seiner Laudatio pries, eine euphorische Rede zum freien Europa.

Neben den Ehrenpreisträgern wurden auch touristische Awards vergeben. So kam Griechenland als Urlaubsziel des Jahres 2021 zu Ehren. Stellvertretend nehmen die Hauptdarsteller des neuen Kinofilms „Der Hochzeitsschneider von Athen“, Tamila Koulieva und Dimitris Imellos, bei der Gala am Niederrhein die Goldene Sonne entgegen.

Ebenso geehrt wurden die Familie Zwick als Pioniere im Deutschlandtourismus sowie das Falkensteiner Schlosshotel Velden, legendärer Drehort der TV-Serie „Ein Schloss am Wörthersee“.

Erstmals wurden in diesem Jahr auch zwei von unabhängigen Jurys gewählte Preise vergeben: Die Goldene Sonne für nachhaltiges Reisen erhielten das Zertifikat GreenSign und das Waldhotel Stuttgart, während die Goldene Sonne Digital für den besten Reiseblog an das „Dreamteamarroundtheworld.de“-Paar Annika und Mathias Koch ging.

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© Fotos: Max-Josef Kuchler, sonnenklar.TV