Doku begleitet „Medea – Thomas Noones getanzter Mythos“

Doku begleitet "Medea – Thomas Noones getanzter Mythos"

Starke Emotionen und elektronische Sounds vermischt der britische Choreograf Thomas Noone zu einem zeitgenössischen Tanzstück von antiker Tragik.

Die Dokumentation „Medea – Thomas Noones getanzter Mythos“ begleitet am Samstag, 13. November 2021, um 20.15 Uhr die Wiederaufnahme von Euripides Stück am Sant Andreau Teatre in Barcelona – und stellt den Choreografen Thomas Noone sowie die Tänzerinnen und Tänzer seiner Compagnie vor.


Die Choreografie „Medea“ zeigt durch die Körper und Gesichter der Tänzerinnen und Tänzer der Thomas Nonne Dance Company die vielfältigen und widersprüchlichen Gefühle, die der antike Stoff um die fremde, verratene und kindsmordende Mutter Medea entfesselt.

Die Dokumentation von Stefanie Herrmansdörfer und Wolfgang Horn dringt tief ein in diesen Tanz der Rache und gibt dem Fernsehpublikum das Gefühl, selbst mit auf der Bühne zu stehen.

In Interviews berichten die Tänzerinnen und Tänzer über die Arbeit an diesem herausfordernden Stoff, der um die Themen Verrat und Rache kreist.

Thomas Noone erzählt von seinem Weg vom Quereinsteiger zu einem der renommiertesten Choreografen Kataloniens.

Die antike Medea-Sage gehört zu den bekanntesten Stoffen der Weltliteratur. Der Mythos erzählt vom Schicksal einer Frau, die für einen Mann, den gefeierten Helden Jason, alles riskiert, alles aufgibt, selbst vor Mord und Verrat nicht zurückschreckt und ihm in ein fremdes Land folgt.

Doch Jason geht es nur um Macht und sozialen Aufstieg. Er verlässt seine Frau für die Königstochter Glauke. Medea und den beiden Kindern droht die Verbannung…

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© Foto: 3sat, Luis San Andres

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