Wie man Dinge im Kopf ordnen kann: Notizen eines Produktspezialisten

Wie man Dinge im Kopf ordnen kann: Notizen eines Produktspezialisten

Wer kennt es nicht: Man nimmt sich viel für einen Tag vor und möchte bereits am frühen Morgen voller Elan in den Tag starten? Leider vergehen die Stunden wie im Flug und bevor man sich umsieht, ist es Abend.

Bei Weitem hat man nicht all die Dinge erledigt, die man sich so ehrgeizig vorgenommen hat. Doch woran liegt das? Lässt man den Tag Revue passieren, so muss man sich gewiss eingestehen, dass viel Zeit am Handy verloren gegangen ist oder dass man sich anderweitig der Prokrastination hingegeben hat.

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Auch wenn der ursprüngliche Plan eventuell erfüllbar erschien, ist man daran gescheitert, dass dieser im Kopf nicht Punkt für Punkt abgearbeitet wurde.

Wenn die Gedanken schwirren – Wege aus dem Chaos

Schweifen die eigenen Gedanken zu oft ab, so resultiert das zumeist darin, dass sich die eigene Stimmung ändert und kaum mehr die Lust besteht, sich aktiv wichtigen Dingen zu widmen. Lustlos und unmotiviert greift man vielleicht noch die eine oder andere Sache an, bevor man resigniert aufgibt und den Fernseher anmacht oder sich in den Tiefen der sozialen Medien verliert.

Das muss aber nicht unbedingt so sein und tatsächlich gibt es Möglichkeiten, diesem Schema zu entfliehen. Wichtig ist, dass man sich selbst klarmacht, dass diese immer wiederkehrenden Muster in den eigenen Gedankengängen entstehen. Stoßen die Gedanken an ein Ende, an dem es nicht weitergeht, so verlieren sich diese schnell.

Wer die Dinge im eigenen Kopf ordnen will, der muss sich an bestimmte strenge Regeln halten. Natürlich lassen sich festgefahrene Muster nicht von einem Tag auf den anderen ändern. Dennoch zeigen sich die ersten Verbesserungen der Situation bereits nach wenigen Tagen. Es ist wie mit dem Vulkan Vegas Bonus.

Auch beim Spiel empfiehlt es sich, in aller Ruhe zu üben. Wer seine Strategie meistern will, der braucht bestimmte Erfahrungswerte. Diese kommen automatisch, wenn man streng mit sich selbst ins Gericht geht und täglich übt.

Diese Schritte verhelfen zu mehr Selbstorganisation

Disziplin ist nur ein Mittel, um seine selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Wer nicht den passenden Plan zur Hand hat, der verirrt sich zumeist schnell heillos und gibt seine Pläne bereits dann wieder auf, bevor sich die ersten Erfolge zeigen. Sich einen erfolgversprechenden Plan zurechtzulegen, das ist leider nicht so leicht und wer sich selbst eine Strategie erarbeiten will, der scheitert zumeist an einer Vielzahl unterschiedlicher Hürden.

Doch es gibt eine Methode, die durchaus Erfolg verspricht – man macht es den Profis nach, die ihre Studien voll und ganz der Selbstoptimierung verschrieben haben. In der heutigen Zeit, in der der Stresslevel immer mehr zunimmt und einem in manchen Situationen kaum mehr die Zeit zum Atmen bleibt, ist es wichtig, Wege aus der Krise zu finden.

Nicht jede Variante ist dabei für jeden geeignet. Ob etwas passt, das lässt sich am besten durch Ausprobieren herausfinden. Diese beliebten und bereits erprobten Varianten stehen zur besseren Ordnung der Dinge im Kopf zur Auswahl:

 1. Äußere Ordnung entspricht innerer Ordnung:

Eine einfache Methode, bei der man sofort loslegen kann, ist die des Ordnung-Schaffens. Ist der Kopf so voll, dass man sich kaum mehr auf einen einzelnen Gedanken konzentrieren kann, so ist es wichtig, eine Reihenfolge und eine Ordnung zu schaffen.

Alleine schafft das Hirn das nicht, aber es kann dazu durch einfache Aufgaben stimuliert werden. Besonders effektiv ist es, wenn sinnbildlich für die Gedanken der eigene Schreibtisch auf Vordermann gebracht wird.

Wie man Dinge im Kopf ordnen kann: Notizen eines Produktspezialisten
Wie man Dinge im Kopf ordnen kann: Notizen eines Produktspezialisten

Fallen störende Elemente weg oder landen diese im Abfall, so entsteht der dringend notwendige Platz, den es braucht, um für Ordnung und Ruhe im Kopf zu sorgen.

 2. Reden schreiben (und halten):

Wenn einen Gedanken nahezu quälen, so ist es wichtig, diesen ausreichend Raum zu geben. Nicht immer ist es angebracht, die Gedanken herauszuschreiben und meistens ist das gar nicht möglich. Am effektivsten ist es, aus dem Wust der Gedanken eine Rede zu formulieren.

Dabei hat man es selbst in der Hand, an wen diese Rede adressiert sein soll. Egal, ob an ein unbekanntes Publikum oder an die Person, an die man ständig denkt – wichtig ist ein präzises Vorgehen, bei dem nichts ausgelassen wird.

Dieses Vorgehen lässt sich noch mehr verstärken, wenn die soeben geschriebene Rede oder Teile davon im Stillen oder vielleicht sogar in Gedanken vorgetragen wird.

 3. Nein sagen:

Dinge absagen oder jemandem die Hilfe verweigern, weil man ohnehin nur ausgenutzt wird – das sind Hilfsmittel, die schon lange Zeit bekannt sind. Die wenigsten wissen allerdings, dass man auch zu sich selbst nein sagen muss.

Nicht immer darf jeder Verlockung nachgegeben werden, genauso ist es aber auch wichtig, nein zu einem Mehr an Arbeit zu sagen. Bevor man sich ans Werk macht, egal, ob es sich um eine Freizeitbeschäftigung oder um Arbeit handelt, sollte der Schritt auf die Waagschale gelegt werden.

Erscheint die Zeit für das Vorhaben zu kostbar, so ist es an der Zeit, zu sich selbst nein zu sagen. So entsteht ein Moment der Ruhe und erstaunlich viel Zeit lässt sich gewinnen.

 4. Rigorose Trennung:

Dinge zu sammeln, das kann durchaus ein schönes und spannendes Hobby sein. Anders sieht es hingegen bei Gedanken aus. Diese sollten möglichst simpel sein und in geordneter Form auftreten.

Leider ist das zumeist nicht der Fall, so dass sich bald große Mengen an Gedanken ansammeln, die einen den Überblick verlieren lassen. Bevor sich eine Person in dieser Situation neuen Dingen widmet, ist es wichtig, alte Gedanken und längst überfällige Aufgaben loszuwerden.

Rigoros muss man sich von diesen trennen und diese in die Vergangenheit verbannen. Sind sie dort angekommen, so sind sie es fortan nicht mehr wert, dass man auch nur einen einzelnen Gedanken an sie verschwendet.

Immer wieder zu sich finden:

Wer sich trotz der Ratschläge noch ein bisschen verloren fühlt, der darf gerne zu Hilfsmitteln zurückgreifen. Wie wichtig beispielsweise Zettel und Stift sein können, das beweist der Braindump.

Diese Methode ist ideal, wenn wenig Zeit bleibt, man aber dennoch strukturiert und effektiv an einem Projekt weiterarbeiten möchte.

Beschäftigt man sich eingehender mit der Selbstoptimierung und der Ordnung der eigenen Gedanken, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die gewünschten Ergebnisse einstellen und der Alltag wieder entspannter wird…

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© Fotos: Charles Deluvio (1), Albert Dera (1), Unsplash

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