Der Drehschluss von „Nackt über Berlin“

Der Drehschluss von "Nackt über Berlin"
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Schräg, liebevoll, dramatisch und mit Plattensammlung: Letzte Woche endeten die Dreharbeiten zu „Nackt über Berlin“, der ersten Serie von Axel Ranisch.

Das Drehbuch zu den sechs 45-minütigen Folgen schrieb er gemeinsam mit Sönke Andresen auf der Basis seines gleichnamigen Romans.

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Lorenzo Germeno und Anh Khoa Tran spielen die beiden Jugendlichen, Thorsten Merten den Schuldirektor, den die beiden in seiner Wohnung festsetzen.

In weiteren Rollen standen Christina Große, Devid Striesow, Alwara Höfels, Heiko Pinkowski, Sidney Fahlisch, Kathrin Angerer, Serafin Mishiev, Stephan Luca, Thandi Sebe und Leander Lesotho vor der Kamera von Dennis Pauls. „Nackt über Berlin“ wird von Studio.TV.Film für SWR und Arte produziert.

Darum geht’s

Jannik und Tai sind zwei Außenseitertypen, die man nicht so richtig ernst nimmt.

Füreinander sind sie beste Freunde, hofft zumindest der gutmütige Klassik-Nerd Jannik, auch wenn er sich dieser Freundschaft nie so ganz sicher ist.

Jedenfalls will er sie nicht dadurch gefährden, dass er Tai seine Verliebtheit gesteht.

Als die beiden eines Nachts ihren sturzbetrunkenen Schuldirektor Jens Lamprecht auflesen und in seine Wohnung bringen, sperren sie ihn dort ein.

Ein Scherz, natürlich. Aber dann lässt Tai den Direktor nicht wieder raus. Stattdessen nutzt er seine Technikkenntnisse, um Lamprechts Hightech-Wohnung komplett zu verwanzen.

Lamprecht muss feststellen, dass er zu einem Gefangenen geworden ist, der von einer anonymen Instanz, die sich Gott nennt, totalüberwacht wird.

Und Jannik registriert Tais grimmige Freude, Jens Lamprecht zu intimen Bekenntnissen zu zwingen.

Ganz schön anstrengend, neben all dem auch noch das Alltagsleben zwischen Familie, Schule und kleinen Fluchten weiterzuführen.

Je aufgelöster Lamprechts Zustand wird, desto größer wird Janniks Unbehagen.

Als er dahinterkommt, dass Tai mehr weiß und die ganze Zeit einen Racheplan verfolgt, muss er über sich hinauswachsen, um Schlimmeres zu verhindern.

„Nackt über Berlin“ wird voraussichtlich 2023 bei Arte und der ARD zu sehen sein.

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© Foto: SWR, Das Erste, studio.tv.film