MDR: „3 Blocks“ erzählt außergewöhnliche und diverse Geschichten

MDR: „3 Blocks“ erzählt außergewöhnliche und diverse Geschichten

Auf dem Foto: Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva und Marcus Urban.

Am 3. Februar startet das neue MDR-Reportage-Format „3 Blocks“ in der ARD Mediathek. Im MDR-Fernsehen zu sehen ist es ab 5. Februar, immer samstags um 18 Uhr.

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Die vom KiKA bekannte Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva trifft Menschen, die eine außergewöhnliche Geschichte erlebt haben und besucht mit ihnen die Plätze, die ihr Leben nachhaltig beeinflussten.

„Mit diesem speziell für die ARD Mediathek konzipierten Format wollen wir neue ostdeutsche Narrative ins Blickfeld rücken und über Diversität erzählen. ‚3 Blocks‘ – das sind drei Orte in Ostdeutschland, die nicht einfach nur Kulisse sind, sondern die für den jeweiligen Menschen eine sehr persönliche und besondere Bedeutung haben“, erklärt MDR-Programmdirektor Klaus Brinkbäumer.

Unterhaltungschef Peter Dreckmann ergänzt: „Clarissa Corrêa da Silva als Präsentatorin ist ein Glücksgriff. Ihr frischer und empathischer Blick auf Menschen und Themen macht sie zur perfekten Gastgeberin für diese neunteilige Reihe, in der sie die Lebensgeschichten von ganz besonderen Menschen erzählt.“

Marcus Urban aus Weimar beispielsweise war der erste deutsche Fußballer aus dem Profibereich, der sich als homosexuell geoutet hat. Van Pham aus Chemnitz kämpft für mehr Sichtbarkeit der Deutsch-Vietnamesischen Community und gegen anti-asiatischen Rassismus.

Alle neun Folgen stehen ab 3. Februar 2022 in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

Konrad Erben aus Jena ist als Schwarzer im Umfeld des NSU groß geworden und hat jahrelang Gedenkveranstaltungen für die NSU-Opfer organisiert. Mahmoud Aljawabra ist nach traumatischen Erlebnissen im Syrienkrieg geflüchtet und hat sich mit unglaublichem Fleiß und Ehrgeiz einen Kindheitstraum in Leipzig erfüllt: Zahntechniker zu werden.

Lisa Zocher sitzt von Kindheit an im Rollstuhl und tanzt heute in der Tanzcompany des Loft Theaters Leipzig. John Sauter, Sohn eines Gastarbeiters aus Mosambik, wächst im Erzgebirge als einziges schwarzes Kind weit und breit auf und findet aufgrund der Bedrohung durch Rechtsradikale nach der Wende zur Musik und Literatur.

Bis heute brachte er als Rapper „Johnny Katharsis“ zahlreiche Alben heraus. Die Liebe zum Erzgebirge ist geblieben. Mascha Schubert kommt Anfang der 1990er Jahre als Kontingentflüchtling aus der ehemaligen Sowjetunion und findet ausgerechnet durch ihr „jüdisch sein“ ihren Platz im Leben.

Der Jazzsänger Erik Leuthäuser erlebte seit seiner Kindheit Ausgrenzung und Ablehnung. Auch wenn er heute mit Perlenkette und bauchfreiem Top auf der Bühne steht und seine Homosexualität selbstbewusst in Szene setzt – in der eher konservativen Jazzszene eckt er damit an.

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© Foto: MDR, DRIVE beta GmbH Berlin