Bloatware-Alarm zu Weihnachten – neue Geräte richtig einrichten
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Millionen Smartphones und Tablets landen zu den Feiertagen unter dem Weihnachtsbaum – doch viele Geräte arbeiten von Anfang an nicht mit voller Leistung. Grund ist vorinstallierte Software, die Speicher blockiert und die Performance bremst.
Wer im Dezember ein neues Smartphone, Tablet oder Laptop auspackt, erlebt nicht selten eine Enttäuschung: Statt der erwarteten Geschwindigkeit wirkt das Gerät träge.
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Häufig liegt das an sogenannter Bloatware – und zwar unerwünschten Programmen, die Hersteller bereits ab Werk installieren.
Was ist Bloatware und warum ist sie problematisch?
Unter Bloatware versteht man vorinstallierte Software, die Nutzer weder angefordert haben noch benötigen. Diese Programme belegen nicht nur wertvollen Speicherplatz, sondern können auch die Akkulaufzeit verkürzen, das System verlangsamen und Sicherheitslücken öffnen.
„Panda Security“ macht nun auf die Problematik besonders zur Weihnachtszeit aufmerksam, wenn besonders viele neue Geräte in Betrieb genommen werden.
Die Folgen von Bloatware sind vielfältig:
Vorinstallierte Anwendungen starten automatisch im Hintergrund und beanspruchen Prozessor und Arbeitsspeicher. Dadurch reduziert sich die verfügbare Leistung für tatsächlich benötigte Programme.
Gleichzeitig schrumpft der freie Speicherplatz, bevor Nutzer überhaupt eigene Daten gespeichert haben.
Zusätzlich belasten dauerhaft laufende Apps den Akku. Bei veralteter oder unsicherer Software entstehen zudem potenzielle Einfallstore für Angriffe oder Datenmissbrauch.
Gerade Familien, die Tablets für Kinder einrichten, oder Menschen, die ihr erstes Smartphone erhalten, können durch vorinstallierte Software ausgebremst werden.
Vier Kategorien von Bloatware
1. Testversionen: Zeitlich begrenzte Demoversionen von Programmen, die auch nach Ablauf Systemressourcen verbrauchen.
2. Hersteller-Anwendungen: Zusätzliche Tools, die oft bereits vorhandene Betriebssystemfunktionen doppeln.
3. Provider-Software: Vorinstallierte Dienste des Mobilfunkanbieters, die häufig ohne praktischen Nutzen bleiben.
4. Werbesoftware: Die aggressivste Variante mit Tracking-Funktionen, Pop-ups und möglichen Datenschutzproblemen.
Bloatware erkennen und entfernen
Vor dem Aufräumen sollten Nutzer prüfen, welche Apps tatsächlich überflüssig sind. Dabei helfen folgende Schritte:
➡️ Die Liste vorinstallierter Anwendungen durchsehen, Autostart-Programme kontrollieren und die Auslastung von Arbeitsspeicher und Prozessor beobachten. Doppelte Funktionen lassen sich so identifizieren.
➡️ Sicherheitssoftware kann dabei helfen, versteckte oder verdächtige Programme aufzuspüren. Eine kurze Online-Recherche zeigt, ob bestimmte Apps als riskant gelten.
◉ Windows: In den Einstellungen unter Apps die installierten Programme aufrufen und unbekannte Software deinstallieren. Im Task-Manager lässt sich zudem der Autostart bereinigen.
◉ Android: Apps durch längeres Gedrückthalten deinstallieren. Lässt sich eine App nicht entfernen, kann sie in den Einstellungen deaktiviert werden.
◉ MacOS: Im Finder den Programme-Ordner öffnen, unerwünschte Apps in den Papierkorb ziehen und diesen anschließend leeren.
◉ iPhone / iPad: Über die Speicherverwaltung in den Einstellungen oder direkt auf dem Homescreen Apps löschen.
Bloatware vermeiden
Wer bereits beim Kauf aufpasst, kann das Problem minimieren. Geräte sollten bei vertrauenswürdigen Händlern erworben werden.
Bei Downloads gilt es, Freeware-Bundles zu meiden und Apps ausschließlich aus offiziellen Stores zu beziehen. Aktuelle Sicherheitssoftware und regelmäßige Updates schützen zusätzlich.
„Weihnachten ist einer der kritischsten Zeitpunkte, wenn es um versteckte Bloatware geht. Viele Nutzer erwarten ein schnelles neues Gerät – stattdessen bekommen sie oft bremsende oder sogar riskante Software gleich mitgeliefert. Ein kurzer Check und das Entfernen unnötiger Apps macht Geräte deutlich schneller und sicherer“, erklärt Hervé Lambert, Global Consumer Operations Manager bei Panda Security.
Langfristiger Schutz für die Familie
Das Entfernen vorinstallierter Software ist ein erster wichtiger Schritt. Für dauerhaften Schutz empfiehlt sich kontinuierliche Überwachung.
Panda Dome Family etwa bietet einen Echtzeitschutz, erkennt unerwünschte Programme, optimiert die Performance und unterstützt Familien bei der sicheren Einrichtung neuer Geräte.
Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich sicherstellen, dass neue Technikgeschenke zu Weihnachten ihr volles Potenzial entfalten – ohne versteckte Bremsen und Sicherheitsrisiken…
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Sierks Media / © Foto: Liubomyr Vovchak, Unsplash
