Junge Freiheit feiert Jubiläum mit Rekordausgabe
Die „Junge Freiheit“ (JF) erscheint am 5. Juni 2026 in einer Rekordauflage von 100.000 Exemplaren und einem Umfang von 80 Seiten.
Anlass für die „Größte JF aller Zeiten“ ist das 40-jährige Bestehen der Berliner Wochenzeitung. Die Jubiläumsausgabe übersteigt die reguläre IVW-geprüfte Auflage von 28.584 Exemplaren damit um ein Vielfaches.
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Meistgelesene konservative Wochenzeitung Deutschlands
Gegründet wurde die „Junge Freiheit“ 1986 in Freiburg im Breisgau vom damals 19-jährigen Dieter Stein. Der programmatische Titel des ersten Leitartikels lautete „Der Freiheit eine Gasse“ – ein Versprechen, das die Redaktion nach eigener Aussage bis heute leitet.
Was als kleine Schüler- und Studentenzeitung begann, erschien bereits im Januar 1994 erstmals als Wochenzeitung.
Dieter Stein, der bis heute als Chefredakteur und Verleger fungiert, blickt zurück: „Als ich vor 40 Jahren die erste Ausgabe von der Druckerei abholte, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass aus diesem kleinen Projekt einmal ein Verlag dieser Größenordnung wird.“
Verlag mit Standort Berlin und wachsendem Medienangebot
Seit 30 Jahren haben Verlag und Redaktion ihren Sitz im Berliner Zentrum am Hohenzollerndamm. Heute beschäftigt das Unternehmen 60 Mitarbeiter.
Zum Verlagshaus gehören neben der gedruckten Wochenzeitung auch „JF-TV“, das Nachrichtenportal „JungeFreiheit.de“ mit täglich bis zu 30 aktuellen Meldungen und Hintergrundgeschichten sowie das zweimonatlich erscheinende Magazin „Cato“.
Jubiläumsausgabe als Zeichen des Leserzuspruchs
Die Rekordausgabe umfasst eine 48-seitige Sonderbeilage. Chefredakteur Stein wertet dies als Vertrauensbeweis der Leserschaft.
Er meint: „Diese Zeitung existiert, weil es Menschen gibt, die kritischen und investigativen Journalismus schätzen und bereit sind, ihn zu finanzieren.“
Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der Medienkonzentration und die Rolle unabhängiger Publikationen gesellschaftlich intensiv diskutiert werden.
Medienvielfalt als demokratisches Fundament
Wenn wenige Akteure die Medienlandschaft dominieren, wächst das Risiko von Meinungsmonopolen. Eine lebendige Demokratie ist auf unterschiedliche politische, soziale und kulturelle Stimmen angewiesen.
Und natürlich auf Medien, die durch Wettbewerb zur Qualität gezwungen werden und Bürger zur kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Standpunkten anregen.
An diesen Pressefreiheiten geht kein Weg vorbei.
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