Vorsicht vor „KI-Optimierungs-Angeboten“ – was wirklich zählt
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Aktuell häufen sich massiv unseriöse Werbeanzeigen als regelrechter Marketing-Hype, die Unternehmen versprechen, sie in den Ergebnissen von ChatGPT, Perplexity, Claude, Googles KI Modus und anderen KI-Systemen prominent zu platzieren.
Die Wahrheit ist: Viele dieser Angebote sind maßlos überteuert und versprechen Geheimtricks, die es in Wahrheit gar nicht gibt.
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Die Funktionsweise von großen Sprachmodellen ist längst kein Geheimnis mehr. Diese Systeme greifen vorrangig auf hochwertige, vertrauenswürdige Datenquellen zurück.
Unternehmen, die in renommierten Fachzeitschriften, etablierten News-Portalen oder auf reichweitenstarken Plattformen wie Online-Magazinen oder YouTube erwähnt werden, haben deutlich bessere Chancen, in KI-generierten Antworten aufzutauchen.
Seriöse Quellen bringen Erfolg
Der Grund ist simpel: Sprachmodelle bewerten die Glaubwürdigkeit von Informationen anhand ihrer Herkunft. Seriöse Drittquellen dienen als Beleg für die Relevanz eines Unternehmens.
Wer also seine Sichtbarkeit in klassischen Medien und Fachpublikationen erhöht, profitiert automatisch auch bei KI-Abfragen. Die viel diskutierte llms.txt-Datei, eine Art Wegweiser für KI-Systeme, kann zudem durchaus sinnvoll sein.
Ähnlich wie eine Sitemap für Suchmaschinen stellt sie eine kostengünstige Maßnahme dar. Allerdings garantiert sie allein keine Platzierung, wenn die grundlegende Autorität und Bekanntheit des Unternehmens fehlt.
Was tatsächlich funktioniert
Statt fragwürdigen Beratern viel Geld für angebliche Geheimrezepte zu zahlen, sollten Unternehmen auf bewährte Grundlagen setzen.
◉ Strukturierte Daten nutzen: Durch Schema.org-Markup versteht Künstliche Intelligenz besser, ob es sich bei Inhalten um Produkte, Veranstaltungen oder Personen handelt.
◉ Natürliche Sprache bevorzugen: Sprachmodelle arbeiten am besten mit klaren, informativen Texten. Überladene Marketing-Phrasen und Keyword-Stuffing wirken kontraproduktiv.
◉ Präsenz in relevanten Quellen: Wer in Online-Magazinen, Fachportalen und anderen vertrauenswürdigen Medien vertreten ist, landet automatisch im Sichtfeld der KI-Systeme.
Solide Arbeit statt teurer Tricks
Die Wahrheit ist ernüchternd für alle, die auf schnelle Lösungen hoffen: Wer seine Hausaufgaben in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung und Öffentlichkeitsarbeit macht, erscheint wie von selbst in KI-generierten Antworten.
Die llms.txt-Datei ist ein nützliches technisches Werkzeug, aber kein Wundermittel. Einen magischen Schalter, der plötzlich für Top-Platzierungen sorgt, gibt es schlichtweg nicht.
Unternehmen sollten skeptisch bleiben, wenn Dienstleister mit unrealistischen Versprechen werben – und stattdessen in nachhaltige, seriöse Maßnahmen investieren. Vergessen Sie also die fragwürdige Werbung, mit der Sie aktuell überall zugeballert werden…
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Sierks Media / © Foto: Igor Omilaev, Unsplash
