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Treffen zwischen FCA und den Gewerkschaften in Turin

FCA Germany AG

– Konzentration der Investitionen auf vollelektrische und hybride Antriebe
– Ersteinführung einer Plattform für kleinere rein batteriebetriebene Elektroautos (BEV), mit erstmaliger Anwendung beim brandneuen Fiat 500 BEV
– Erzeugung starker Synergien durch die gemeinsame Anwendung von elektrifizierten Antriebssträngen und Plattform-Sharing
– Optimale Nutzung der bestehenden italienischen industriellen Präsenz und der verfügbaren Kapazitäten

Am Donnerstag, 29. November 2018 fand in Mirafiori (Turin) ein Treffen zwischen Fiat Chrysler Automobiles und den Gewerkschaften statt, die den für die Konzerngesellschaften in Italien geltenden Tarifvertrag unterzeichnet haben. Während des Treffens stellte das Management den Produktplan für die italienischen Werke vor, der der Umsetzung des im vergangenen Juni in Balocco vorgestellten Geschäftsplans 2018-2022 dienen soll.

FCA-Chef Mike Manley eröffnete das Treffen mit folgenden Worten: „Mirafiori wird die erste vollständige BEV-Plattform einführen, die bei dem neuen Fiat 500 Anwendung finden wird und für andere Anwendungen weltweit skalierbar ist. Zusätzliche Investitionen in unsere Marken Jeep, Alfa Romeo und Fiat werden die Vorteile der bestehenden Produktionskapazität sowie die Effizienz bei der Skalierung und Beschaffung durch eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur und das Plug-in Hybrid Electric Propulsion (PHEV)-System vergrößern und gleichzeitig die für die Marken einzigartigen Merkmale erhalten“.

Pietro Gorlier, COO für die Region EMEA, stellte den Industrieplan des Konzerns für Italien vor, der die Einführung von 13 neuen oder überarbeiteten Modellen im Zeitraum 2019-2021 sowie die Entwicklung neuer Antriebsstrang-Lösungen mit Schwerpunkt auf Hybrid- und Elektrotechnologien umfasst.

Pietro Gorlier erläuterte insbesondere die Details der großen Initiativen, die in den nächsten Wochen gestartet werden sollen, darunter Investitionen in die Produktion des neuen Fiat 500 BEV in Mirafiori (Turin) und des europäischen Jeep Compass in Melfi, die die bereits eingeführte Fahrzeugplattform und den PHEV (Plug-In-Hybrid), die dem Jeep Renegade zugrunde liegen, nutzen werden. Mit derselben flexiblen Plattform und PHEV-Technologie werden auch die Aktivitäten zur Vorbereitung des Werkes Pomigliano für die Produktion eines kompakten Alfa Romeo SUVs aufgenommen. In Pomigliano ist zusätzlich die Produktion eines Fiat Panda MHV (Mild Hybrid Vehicle) vorgesehen.

Darüber hinaus kündigte Gorlier für das FCA-Werk in Termoli ein neues Modul zur Herstellung von Turbo-, Saug- und Hybridversionen des 1.0L und 1.3L FireFly Benzinmotors an.

Zur Umsetzung der geplanten Initiativen im Bereich Fahrzeuge und Antriebssysteme werden die vorhandenen Kapazitäten genutzt. Gleichzeitig wird für die italienischen Werke eine klare Produktmission geschaffen und die Rückkehr zur Vollbeschäftigung ermöglicht.

Die für den Zeitraum 2019-2021 geplanten Investitionen in Italien werden sich auf mehr als fünf Milliarden Euro belaufen.

„Die für Italien im geplanten Zeitraum vorgesehenen Investitionen, die sich auf die Nutzung gemeinsamer, flexibler und elektrifizierter Fahrzeugplattformen konzentrieren, werden die Ausrichtung der italienischen industriellen Präsenz auf unsere globalen Marken und Märkte verstärken“, kommentierte Gorlier. „In den nächsten Monaten werden wir Mitarbeiterschulungen zu Hybrid- und Elektrotechnologien einführen. Ich bin überzeugt, dass es uns gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gelingen wird, diese spannenden neuen Programme am Markt umzusetzen“.

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Foto: FCA Group