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FCA Heritage beteiligt sich an Sonderausstellung im Turiner Automuseum mit Konzeptfahrzeugen Alfa Romeo Protèo, Fiat Scia und Lancia Dialogos

– Museo Nazionale dell‘ Automobile di Torino (MAUTO) feiert 40. Geburtstag des Fachmagazins „Auto&Design“.
– FCA Heritage stellt Sonderausstellung drei einzigartige Konzeptfahrzeuge aus seiner Sammlung zur Verfügung.

Das 1979 gegründete italienische Fachmagazin „Auto&Design“ gehört zu den führenden Blättern der Branche. Das Nationale Automuseum in Turin feiert den 40. Geburtstag der Zeitschrift mit einer Sonderausstellung, die noch bis zum 10. November 2019 Objekte aus der Geschichte der Redaktion zeigt. Dieser Querschnitt durch vier Jahrzehnte journalistischen Alltags wird umrahmt von rund 20 spektakulären Showcars, zur Verfügung gestellt von den Designzentren der großen Automobilhersteller.



FCA Heritage, die für die Tradition der italienischen Marken von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zuständige Abteilung, beteiligt sich an der Ausstellung „Auto&Design – Il Progetto Raccontato“ mit drei Konzeptfahrzeugen aus seiner Sammlung. Alfa Romeo Protèo, Fiat Scia und Lancia Dialogos haben ihre Spuren in der Geschichte des Automobildesigns hinterlassen.

Alfa Romeo Protèo (1991)
Das Konzeptfahrzeug von Alfa Romeo ist ein Zweisitzer mit einem außergewöhnlichen Glasdach. Das durchsichtige Verdeck kann komplett hinter den Sitzen verstaut werden – aus dem Coupé wird so ein rassiger Spider. Diese Wandlungsfähigkeit gab dem Showcar seinen Namen. Protèo (deutsch: Proteus) ist ein griechischer Meeresgott mit der Fähigkeit, seine Gestalt zu ändern.

Präsentiert auf dem Genfer Auto-Salon 1991, basiert der Protèo auf dem verkürzten Chassis des Alfa Romeo 164. Als Antrieb dient die Topmotorisierung des Modells, ein 3,0-Liter-V6-Zylinder mit auf 191 kW (260 PS) gesteigerter Leistung. Vierradantrieb und Vierradlenkung sowie elektrisch verstellbare Stoßdämpfer zeigen, was technisch zu dieser Zeit möglich war. Viele Stilelemente des Protèo fanden sich in Alfa Romeo Spider und Alfa Romeo GTV der Baureihe 916 wieder. Ebenfalls eine Zeit lang offiziell angeboten wurde die Lackfarbe des Showcars, ein besonders glänzender Metallic-Farbton mit der Bezeichnung „Protèo Rot“.

Fiat Scia (1993)
Der Fiat Scia ist ein zweisitziger Spider, der auf dem Chassis des Fiat Punto aufbaut. Er besitzt kein Dach, das Interieur ist deswegen wasserfest ausgeführt. Auch die Linienführung des 1993 auf der Motorshow in Turin präsentierten Konzeptfahrzeugs erinnert in vielen Bereichen an ein Boot. Tatsächlich nahm das Showcar Scia den späteren Fiat Barchetta voraus. Dessen italienische Modellbezeichnung bedeutet: das Bootchen.

Lancia Dialogos (1998)
Mit dem Showcar Dialogos gab Lancia 1998 auf der Motorshow in Turin einen Design-Ausblick auf das zukünftige Modell Thesis. Aufsehen erregte der Dialogos mit seinem biodynamischen Interieur, das mit futuristischer Technologie, exklusiven Materialien und organischer Formensprache das Leben an Bord auch auf langen Reisen so angenehm wie möglich machen würde.

Der Prototyp Dialogos interpretierte traditionelles Design von Lancia zeitgemäß neu. Charakteristisch sind der hohe Kühler, die lange Motorhaube, sanfte Linien mit harmonischen Rundungen und der elegante Auftritt. Der Innenraum ist großzügig und bequem, modernste Technologie stellt höchsten Komfort sicher. Das Top Climate System sorgt unabhängig von Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftverschmutzung für optimales Klima an Bord. Die Karosserie lässt sich absenken oder anheben, um das Einsteigen zu erleichtern. Dieselbe Funktion haben gegenläufig öffnende Türen ohne B-Säule und die vorderen Sitze, die sich bei geöffneter Tür nach außen drehen. Die Türen schließen elektrisch. Bei Bedarf lässt sich das Lenkrad sogar auf die Beifahrerseite verschieben.

Die Armaturentafel des Lancia Dialogos ist gekennzeichnet durch klare Linien. Nur bei Bedarf werden Bildschirme, eine Tastatur, eine Minibar, ein kleiner Tisch oder Dokumentenfächer frei gegeben. Die Armaturentafel wird von drei LCD-Monitoren beherrscht. Ein Bildschirm versorgt den Fahrer mit Informationen, ein zweiter vor dem Beifahrer ist für Navigationssystem und die Steuerung von Komfortfunktionen zuständig. Der mittlere Monitor überträgt das Bild der Rückfahrkamera.

Mittels einer als Schlüssel dienenden Chipkarte kann der Lancia Dialogos den Fahrer identifizieren und die Einstellung von Sitz und Lenkrad, die Einstellung der Klimaanlage und die Lautstärke der Soundanlage auf zuvor gespeicherte Werte einstellen. Er tritt, in übertragenem Sinne, in einen Dialog mit dem Menschen.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung sowie zu den Öffnungszeiten des Museo Nazionale dell’Automobile di Torino (MAUTO) im Internet unter www.museoauto.it.

Pressekontakt:
Sascha Wolfinger
Tel: +49 69 66988-357
E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com

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Foto: FCA Group

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