Cosmopolitan: Alter, Du nervst… | PR Agent <script>

Cosmopolitan: Alter, Du nervst…

Cosmopolitan: Alter, Du nervst...

Während Männer mit dem Alter an Status, Geld, Macht, Weisheit und Attraktivität dazu gewinnen, sollen sich Frauen damit beschäftigen, sich altersgemäß zu kleiden? In Würde altern? Was soll das überhaupt heißen? Eigentlich ist das Alter doch echt irrelevant – und deswegen stellt Cosmopolitan Frauen und Männer ab jetzt ohne typische „Name, Alter“ Angabe vor.

Mit dieser Änderung setzt Cosmopolitan ein Statement und regt zum Umdenken an. Denn auch, wenn die Gleichberechtigung von Mann und Frau glücklicherweise schon fortgeschritten ist, steht vor allem berufstätigen Frauen ihr Alter im Weg.

Cosmopolitan-Chefredakteurin Anja Delastik weiß: „Nicht nur in der Medienbranche werden Frauen häufig auf ihr Alter reduziert. Und das, worauf es eigentlich ankommt, also Fähigkeiten, Erfahrungen und Persönlichkeit, rückt in den Hintergrund. Denn fast immer ist die Frage nach dem Alter mit einer Beurteilung verbunden – meist mit einer falschen. Deshalb verzichten wir in Cosmo ab sofort auf unnötige Altersangaben.“

Die Altersvorurteile gründen auf lang überholtem Denken. Frauen stehen heute nicht mehr nur brav am Herd. Und deswegen gewinnen nicht nur Männer sondern auch viele Frauen mit dem Alter an Status, Geld, Macht, Weisheit dazu.

Dr. Ursula Staudinger, Psychologin und Altersforscherin an der Columbia University, hält es sogar für möglich, dass die „Prägung durch die Evolution überschrieben werden könnte. Wenn die Gleichberechtigung umfassend vollzogen ist, und Kinder ein bis zwei Generationen an weiblichen wie männlichen Vorbildern in vergleichbaren Rollen und mit vergleichbarem Einfluss erlebet haben.“ Auf diesen Zustand möchte Cosmopolitan zuarbeiten.

Denn nicht nur Anja Delastik findet: „Kein Mensch ist zu alt oder zu jung – solange er’s drauf hat!“ Und da das Alter bei Frauen genauso egal ist wie bei Männern, verzichtet Cosmopolitan ab jetzt auf Altersangaben – man ist sowieso nur so alt, wie man sich fühlt.

Foto: Pixabay, CC0 Public Domain