Armut im TV: Drei Jobs, trotzdem gerade genug zum Leben

Armut im TV: Drei Jobs, trotzdem gerade genug zum Leben

Warum reichen drei Jobs gerade so aus, um sich als alleinerziehende Mutter über Wasser zu halten? Wie lebt es sich mit Baby auf zehn Quadratmetern – ohne Aussicht auf eine Anstellung oder eine anständige Wohnung?

Und wie ergeht es einer Friseurin, wenn die systemrelevante, aber dennoch unterdurchschnittlich bezahlte Branche von Corona getroffen wird?

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Jeder fünfte Mensch in Deutschland ist von Armut bedroht. Thilo Mischke (auf dem Foto oben) trifft die Menschen hinter dieser Zahl – im „ProSieben Spezial: Von Armut bedroht“ am Montag, 5. Oktober 2020, 20:15 Uhr.

„Ich wollte einen Film machen, der jenen die Scham nimmt, die von Armut betroffen sind und solche tadelt, die herabblicken“, erklärt Journalist Thilo Mischke.

„Von Armut bedroht sein, ist für mich kein Mysterium. Ich kenne es von mir, aus meinem sozialen Umfeld und als Berliner sehe ich die Armut täglich.“ Der gebürtige Ost-Berliner wuchs selbst in einfachen Verhältnissen auf.

Für das „ProSieben Spezial: Von Armut bedroht“ begleitet Mischke fünf Betroffene und erlebt ihre unterschiedlichen Schicksale hautnah. Ohne Klischees und Vorurteile. Denn: „Scham ist das größte Problem bei diesem Thema“.

Laut dem letzten Armutsbericht der Bundesregierung sind knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht. Jeder fünfte Mitbürger – Tendenz steigend.

Als arm gilt, wer monatlich weniger als 60 Prozent des Nettodurchschnittseinkommens zur Verfügung hat: Das sind momentan 969,- Euro.

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© Foto: ProSieben, Wolf Lux