Passau ist „Drehort des Jahres“

Passau ist "Drehort des Jahres"

Einst war die Altstadt Schauplatz für die beliebte Serie „Forsthaus Falkenau“, in diesem Jahr flimmern die Gassen der Drei-Flüsse-Stadt zur besten Sendezeit in der ARD über den Bildschirm: Passau gilt bei Filmemachern seit jeher als Juwel unter Deutschlands Drehorten.

Jetzt hat die Branche die Stadt auch offiziell geadelt: Die Filmkulisse Bayern, eine Initiative der bayerischen Filmförderung und von Bayern Tourismus Marketing, ehrte Passau offiziell als Drehort des Jahres.

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„Motivisch bietet die Drei-Flüsse-Stadt-Passau ein einzigartiges Panorama und Ambiente – auch nachts“, würdigte die Jury. Die Stadt hat facettenreiche Motive: verwinkelte Altstadtgassen, die sich bergauf und bergab schlängeln und als verkehrsberuhigte Zone ideal für Dreharbeiten sind, großzügige Plätze mit Blick auf die Barockfassaden der Bürgerhäuser und die vielfältige Kirchenarchitektur.

Was Passau in den Augen der Juroren besonders macht: „Im Gegensatz zu anderen Städten öffnen die kirchlichen und akademischen Einrichtungen Tür und Tor für Dreharbeiten.“ Außerdem schätzen Produktionsteams eine hohe Dichte an Hotels und Unterkünften. Die neue Autobahnanbindung ermögliche einen schnellen Weg zum internationalen Flughafen München.

Auch überzeugen vor allem die Ansprechpartner vor Ort: „Katrina Jordan, Medienreferentin der Universität Passau, ist für Filmteams immer erreichbar und hilfsbereit und zwar weit über ihren Wirkungsbereich hinaus. Das Ordnungsamt und andere öffentliche Stellen helfen schnell und unbürokratisch, wenn es um die Erteilung von Drehgenehmigungen, Vollsperren und Halteverbotsanträgen und sogar von Aufstiegsgenehmigungen für Drohnen geht“, heißt es in der Begründung.

Alle handelten maximal flexibel. Auch auf dem Wasser gebe es selbstverständlich logistische Unterstützung für Filmteams. Und nicht zuletzt punktet Passau bei der Begeisterung der Bevölkerung – zum Beispiel, wenn Statisten gesucht würden. „In Passau sind Filmteams wirklich willkommen“, so das Fazit.

Passau ist "Drehort des Jahres"
Passau ist „Drehort des Jahres“

„Niederbayern ist seit Jahren ein wichtiger Filmstandort für das Medienland Bayern und entwickelt sich ständig weiter“, sagte Dorothee Erpenstein, Geschäftsführerin der FFF Film Commission Bayern, anlässlich der Preisverleihung. In einer gemeinsamen Initiative aus der Region, koordiniert vom Niederbayern-Forum e.V., bemühten sich inzwischen auch einzelne Orte eigenständig um Dreharbeiten und unterstützen Produktionsteams.

„Passau spielt hier ganz vorne mit, die Auszeichnung als Drehort des Jahres ist verdient und macht Passau zum Vorbild für Städte und Gemeinden in ganz Bayern“, so die Chefin der bayerischen Filmförderung.

Auch in diesem Jahr werden sich Fernsehzuschauer an Szenen aus der malerischen Passauer Altstadt erfreuen können: „Der Passau Krimi“ wurde 2019 von der ARD gedreht und wird im Laufe des Jahres 2020 im Rahmen des „Donnerstags-Krimi im Ersten“ gesendet.

Laut Senderauskunft geht es um eine Berliner Ex-Polizistin, die mit ihrer Tochter im Zeugenschutzprogramm in Passau lebt und hier einen dubiosen Privatdetektiv trifft…

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© Fotos: Unsplash, CCO Public Domain / Quelle: obx-news

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