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Serienmörder-Alarm in Hamburg

Serienmörder-Alarm in Hamburg. TV-Sender A&E zeigte gestern im Kino des East-Hotels erstmals zwei Folgen seiner exklusiven neuen Eigenproduktion „Protokolle des Bösen“.

Im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Crime-Formats von Produzent Emanuel Rotstein stehen Interviews mit deutschen Serienmördern, die der Profiler, Kriminalist und Autor Stephan Harbort in Justizvollzugsanstalten und psychiatrischen Einrichtungen führte, um herauszufinden, warum Menschen zu Mördern werden.

In fünf halbstündigen Folgen stellt A&E jeweils eines von Harborts Gesprächen nach, in einer weiteren Erzählebene analysiert der Profiler das Tatmuster der einzelnen Mörder nach kriminologischen sowie psychologischen Gesichtspunkten.

Esther Sedlaczek, Sven Martinek
Esther Sedlaczek, Sven Martinek

Inhalt der als Kammerspiel inszenierten Interviews zwischen Stephan Harbort und den Serienkillern ist die soziale Vorgeschichte der Täter, ihre Gefühlslage während der Taten und ihre etwaige Sicht auf Reue und Schuld. Während Harbort in seiner Rolle des Kriminalisten und Interviewers bleibt, spielen bekannte TV- und Film-Stars die Killer.

Gestern bei der Vorpremiere mit dabei waren Detlef Bothe und Sven Martinek, die in „Protokolle des Bösen“ beide Serienkiller darstellen. Martineks Tochter Esther Sedlaczek moderierte die Veranstaltung und begrüßte neben den beiden Schauspielern auch den Profiler Stephan Harbort sowie Dr. Andreas Weinek, Geschäftsführer von A+E Networks Germany, und Emanuel Rotstein, der auf Seiten des Senders A&E als Produzent für das Crime-Format verantwortlich ist.

„Protokolle des Bösen“ ist die zweite Eigenproduktion des im Herbst 2014 im deutschsprachigen Raum gestarteten Senders A&E. Sie wird ab dem 24. September 2016 als TV-Weltpremiere immer samstags um 21.50 Uhr exklusiv auf A&E zu sehen sein.

Foto: A&E, Christian Augustin / Quelle, Web: ae-tv.de/protokolle