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Der Fall des Harvey Weinstein

Der Fall des Harvey Weinstein

Im Rahmen der #MeToo-Bewegung beschuldigten ihn ab Oktober 2017 immer mehr Frauen der sexuellen Belästigung: Hollywoods Filmproduzent Harvey Weinstein verlor durch die Enthüllungen seine Machtposition.

Die BBC-Frontline-Dokumentation „Macho, Macht, Missbrauch – Der Fall des Harvey Weinstein“ lässt die Opfer sexuellen Missbrauchs unzensiert zu Wort kommen – erstmals zu sehen am Dienstag, 1. Mai 2018, 20:15 Uhr, in ZDFinfo. Das ZDF sendet die 45-minütige Dokumentation am Folgetag, 2. Mai 2018, 0:45 Uhr.

In dem Film von Jane McMullen und Leo Telling berichten zudem Journalisten und Juristen, wie sich der Weinstein-Fall über so lange Zeit aufbauen konnte. Eindrucksvoll zeigt der Film, wie Opfer, die sich zu wehren versuchten, gezielt diskreditiert und zum Schweigen gebracht wurden und wie Weinsteins Mitarbeiter in sein Verhalten involviert waren.

Die Vorwürfe sind zum Teil mehr als 20 Jahre alt – Konsequenzen hatten sie nicht. Geschützt von seinem Reichtum, seinem Einfluss und eingeschüchterten Mitwissern erkaufte sich Weinstein jahrzehntelang das Schweigen seiner Opfer – bis das Kartenhaus 2017 zusammenbrach. Im Rahmen der #MeToo-Bewegung fasste sich Schauspielerin Katherine Kendall ein Herz und machte ihre Begegnung mit Weinstein öffentlich.

Viele Frauen folgen ihrem Beispiel. Kendall und Schauspielkollegin Sean Young kommen in der Doku ebenso zu Wort wie Harvey Weinsteins ehemalige Assistentin und sein ehemaliger Produktionsleiter, der zugibt, die ganze Zeit Bescheid gewusst zu haben.

Die aktuelle Debatte um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist am Mittwoch, 2. Mai 2018, 22.45 Uhr, auch Thema in der „ZDFzoom“-Dokumentation „#MeToo – Zwischen Anmache und Machtmissbrauch“.

Web: zdfinfo.de

Foto: ZDF, Guillaume Horcajuelo