VZ löst studiVZ und meinVZ ab

Kürzlich ging das neue Gruppennetzwerk VZ, das studiVZ und meinVZ ablöst, online. Im Fokus stehen die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer.

Während der Quarantäne-Zeit launchte VZ mit einer Beta-Version. Die neue Plattform hält sich an deutsche Datenschutzrichtlinien und ist eine einfach zu bedienende Gruppenseite, auf der sich die Mitglieder ihre Funktionen nach dem Baukastenprinzip selbst zusammenstellen können.

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Geschäftsführerin der VZ Netzwerke ist Agneta Binninger. Sie sagt: „Social Media ist in Verruf geraten und Datenausverkauf wird in deutschen Medien immer wieder als Thema aufgegriffen. Die aktuellen Anbieter sind unübersichtlich, kommerziell und alle Infos werden auf der Timeline breitgetreten.“

Agneta Binninger
Agneta Binninger

Und weiter meint sie: „WhatsApp ist toll, bietet aber keinerlei Funktionen, wenn aus einer der Gruppen mal ein Event oder eine organisierte Community werden soll und Instagram ist vor allem auf eine gute, visuelle Selbstdarstellung und perfekte Selfies ausgerichtet. Facebook, Instagram und YouTube sind Profil- und Timeline-zentriert.“

Hinter VZ steht die Leitidee, Social Media wieder sozial zu machen. Ohne Datenausverkauf und kommerzielle Algorithmen, dafür mit dem Ziel, die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen und einer geplanten Umsatzbeteiligung der Mitglieder.

Web: vz.net

Neben der neuen Grundausrichtung erleben auch die beliebtesten Retro-Features ein Comeback: Die Gruppen- und die Gruschel-Funktion sind wieder da.

Als aktuelles Highlight haben rund neun Millionen ehemalige studiVZ und meinVZ Nutzer die Möglichkeit, ihren alten Account inklusive der Fotos und aktuellen Spielstände auf die neue Seite zu importieren.

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© Fotos: VZ Networks GmbH