Die Nominierten des Deutschen Kamerapreises

Die Nominierten des Deutschen Kamerapreises

Satte 455 Einreichungen in sieben Kategorien hat die Jury des diesjährigen Deutschen Kamerapreises in ihrer Corona bedingten Online-Sitzung gesichtet.

Jetzt stehen die Nominierten fest. Insgesamt 31 Kameraleute und Editor*innen sind im Rennen um den renommiertesten Preis für Bildgestaltung in Film und Fernsehen im deutschsprachigen Raum.

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Gleich zwei der vier Nominierungen in der Kategorie Spielfilm erhält das Drama „One Of These Days“ (HR / SR / Arte). Sowohl Bildgestalter Michael Kotschi als auch die Editorin Anne Fabini sind nominiert.

Auch der Kamerapreisträger Christopher Aoun darf sich für seine Kameraarbeit im mehrfach ausgezeichneten satirischen Filmdrama „The Man Who Sold His Skin“ (ZDF / Arte) über eine erneute Nominierung in dieser Kategorie freuen.

Ebenfalls zwei Chancen auf eine Auszeichnung haben die Macher des Münchner Tatorts „Lass den Mond am Himmel stehn“ (Bavaria / BR) in der Kategorie Fernsehfilm/Serie.

Hier sind Thomas W. Kiennast für seine Kameraführung und Nils Landmark für seinen Schnitt die Anwärter für den Deutschen Kamerapreis. Zu den weiteren Nominierten in dieser Kategorie zählt unter anderem Tim Kuhn für seine Bildgestaltung einer Folge der Serie „Breaking Even“ (ZDFneo).

Die Kamera von Mircea Topoleanu und Radu Ciorniciuc fängt in „Acasa, My Home“ das Schicksal einer Großfamilie ein, die in Harmonie mit der Natur im Bukarest-Delta lebt, bis sie vertrieben und gezwungen wird, sich dem Großstadtleben anzupassen.

Die diesjährigen Gewinner*innen werden am 21. Mai 2021 online ausgezeichnet.

Dafür erhalten sie eine von vier Nominierungen der Fachjury in der Kategorie Dokumentarfilm. Die Editorin Bettina Böhler hat für ihr Porträt „Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien“ (WDR / RBB) aus Sicht der Fachjury ebenfalls eine Nominierung verdient.

In der Kategorie Dokumentation wird Jan Prillwitz für seine Kameraarbeit in „Anthropozän – Naturgewalt Mensch“ aus der Reihe Terra X (ZDF) nominiert – eine Reise durch die Geschichte der Menschheit und deren Auswirkungen auf den Zustand der Erde.

Auch Johannes Praus darf sich – neben anderen – in dieser Kategorie über eine Nominierung für seine Kameraführung in „Hüter der Erde – Hirten in Kirgistans Himmelsgebirge“ (SWR / Arte) freuen.

Salama Abdo erhält eine Nominierung in der Kategorie Journalistische Kurzformate für seine Bildgestaltung in „Hoffnung, nur noch Hoffnung: Kinder im Lager Moria“ aus dem Online-Angebot WDRforyou.

Ebenso zählt der Kameramann Alexander Griesser für seinen Blick auf „Die Sauberfrauen – Putzen ist ihr Leben“ (ZDF) aus der Reihe „37 Grad“ zu denen, die in den Wettbewerb um die Auszeichnung gehen.

Die vollständige Übersicht über die Nominierten für den 31. Deutschen Kamerapreis finden Interessierte online unter deutscher-kamerapreis.de.

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© Foto: Michał Franczak, Unsplash

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