Imagekampagne: Verliebt in Helmut

Imagekampagne: Verliebt in Helmut

Rund 400 Mütterzentren gibt es in Deutschland. Anders als es der Name womöglich suggeriert, sind hier alle herzlich willkommen: Familien, Männer, Großmütter und Nachbarschaft – einfach alle, die sich für eines der vielen Angebote interessieren.

Diese Botschaft noch besser zu transportieren, das war die Aufgabe in einem Projekt am Fachbereich Design der FH Münster, der Münster School of Design (MSD).

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Das Ergebnis sind neun Kampagnen, die die 26 Studierenden im Seminar „Aspekte der Kommunikationsgestaltung“ bei Dozent Paul Bičište und dem Lehrbeauftragten Jakob Maser, mit Unterstützung von Anna Louisa Duckwitz aus der Schreibwerkstatt, entworfen haben.

Die Qual der Wahl für die beste Plakatserie fiel den Auftraggeberinnen vom Bundesverband Mütterzentren e.V. nicht leicht. „Wir alle sind verliebt in Helmut“, sagte Beatrice Schilling, Pressesprecherin des Bundesverbandes bei der Online-Preisverleihung.

Papa Helmut steht im Mittelpunkt der Kampagne mit Plakaten, Sticker und Webauftritt des Teams „BreakfastClub“ mit den Bachelorstudierenden Merle Trautwein, Julia Evels und Hilko Fischer.

Julia Evels, Merle Trautwein und Hilko Fischer (v. l.) belegten mit ihrer Kampagne für den Bundesvorstand der Mütterzentren einen von drei ersten Plätzen in einem Designseminar.
Julia Evels, Merle Trautwein und Hilko Fischer (v. l.) belegten mit ihrer Kampagne für den Bundesvorstand der Mütterzentren einen von drei ersten Plätzen in einem Designseminar.

Die Slogans „Ein Plätzchen für alle“, „Wir sehen deine Stärke“ und „Halb Held. Halb Mutter. Ich bin Helmut“ spiegeln die Philosophie der Mütterzentren genau wider, so Schilling.

Auch dass das Team die Printversion so gut auf Website und mobile Version angepasst habe, sei ein Kriterium der Jury mit den Bundesverbandsvertreterinnen Christiane Liebendörfer, Kerstin Tempel, Ute Latzel und Yvonne Plöger gewesen, das BreakfastClub-Team auf Platz #1 zu setzen.

„Uns war es wichtig, für noch mehr Menschen sichtbar zu machen, wie modern, divers und offen die Mütterzentren sind“, sagte Trautwein vom Siegertrio.

Das allerdings teilt sich das oberste Treppchen mit zwei weiteren Teams, denen es genauso gut gelungen sei, Image und Anliegen der Mütterzentren zu vermitteln.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Plakatserie.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Plakatserie.

Das Team „DonPortfolio“ mit Sophia Albring, Lennart Göbel und Daniel Vogt überzeugte mit den Slogans „Mütterlichkeit hat kein Geschlecht“, „Wir bewegen Welten“ und „Mütterlichkeit heißt Willkommen“. Sie zeigen, dass sich die Mütterzentren, auch auf politischer Ebene, dafür einsetzen, Sorgearbeit besser zu verteilten und aufzuwerten.

Humorvoll und persönlich präsentierten sich die Entwürfe des Duos mit Paula Götz und Leon Krämer. Sie sprechen aus, was der Bundesverband als seinen gesellschaftlichen Auftrag wahrnimmt: „Wir machen stark“, „Wir entstauben Klischees“ und „Wir erfinden uns neu“ – mit dem Gendersternchen hinter dem Wir, das wirklich alle einbezieht.

„Letztendlich sehen wir in jeder der neun Kampagnen etwas Besonderes“, lautet das Fazit von Plöger, die auch Vorstandsmitglied vom MuM- ist, dem Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum in Münster.

Web: fh-muenster.de/msd/studium7/studium

Deshalb möchte sie hier am liebsten eine Ausstellung mit allen Plakaten initiieren. Zunächst aber steht noch die Entscheidung an, welches der drei Siegerteams seine Entwürfe für die Praxis umsetzen darf.

Die Ausbildung am Fachbereich Design der FH Münster, der Münster School of Design (MSD), schließt das gesamte Designspektrum durch die vier angebotenen Schwerpunkte Kommunikationsdesign, Illustration, Mediendesign und Produktdesign ein.

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© Grafiken: Julia Evels, Merle Trautwein, Hilko Fischer (2) / © Foto: MSD, Leon Krämer (1)

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