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„FCA What’s Behind/Episode 3″: Auf dem Testgelände in Balocco

– Legendäres Erprobungszentrum in Norditalien steht im Mittelpunkt der dritten Dokumentation über die Arbeit der Entwicklungsingenieure bei Fiat Chrysler Automobiles.
– In Balocco wird bei Bedarf rund um die Uhr getestet, durchschnittlich an mehr als 200.000 Stunden im Jahr.
– Harte Erprobung simuliert in fünf Monaten die Belastung, der ein Fahrzeug im Alltagsbetrieb innerhalb von zehn Jahren ausgesetzt ist.
– Ziel sind höchste Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort. Eröffnet im Jahr 1962, wurde das Testgelände seitdem kontinuierlich erweitert.
– Heute werden in Balocco Entwicklungen auf höchstem Niveau sowie internationale Präsentationen und Veranstaltungen durchgeführt.

Die dritte Folge der Dokumentationsreihe „FCA What’s Behind“, mit der Fiat Chrysler Automobiles (FCA) exklusive Einblicke in die Arbeit der Entwicklungsabteilung gibt, ist fertig. Nach dem winterlichen Arjeplog/Schweden und der Hitzeerprobung in Upington/Südafrika besuchte das Filmteam jetzt das FCA Testzentrum im norditalienischen Balocco. Das „Centro Sperimentale“, auf halbem Weg zwischen Mailand und Turin gelegen, ist mit einer Fläche von rund sechs Quadratkilometern weltweit eines der größten Gelände dieser Art. Erbaut 1962 von Alfa Romeo, wurden Teststrecken und Gebäude seitdem ständig erweitert.

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Von Rennwagen zu Alltagsfahrzeugen

Herzstück der Anlage war zunächst eine Rennstrecke, heute „Misto Alfa Romeo“, deren Verlauf berühmte Kurven aus der Formel-1-Weltmeisterschaft nachbildete. So finden sich hier beispielsweise die Biassono-Kurve und die erste der beiden Lesmo-Kurven von Monza sowie die Hugenholtzbocht-Kehre von Zandvoort. In der Vergangenheit liefen die Erprobung von Serienfahrzeugen, für die das „Centro Sperimentale“ ursprünglich gedacht war, und die Testfahrten der Alfa Romeo Rennabteilung Autodelta parallel. Tatsächlich wurden in Balocco einige der erfolgreichsten Werksrennwagen von Alfa Romeo entwickelt.

Zehn Jahre in fünf Monaten

Heute bietet das Gelände 26 unterschiedliche Teststrecken mit einer Gesamtlänge von rund 80 Kilometern und mehr als 50 verschiedenen Fahrbahnoberflächen. Zusätzlich zum legendären Kurs „Misto Alfa Romeo“ finden sich in Balocco alle Verhältnisse, die zur Entwicklung von Serienfahrzeugen benötigt werden, von Hochgeschwindigkeitsstrecken über Gleitflächen bis zu Offroad-Pisten. Darüber hinaus bietet die Anlage Klimakammern, Wasserdurchfahrten, Werkstätten, Lagerhallen, insgesamt acht Tankstellen sowie zahlreiche Waschanlagen. Einrichtungen und Personal sind bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz, durchschnittlich an etwa 200.000 Stunden im Jahr. Auf dem Testgelände von Balocco können beispielsweise Bremsen, Radaufhängungen und andere mechanische Komponenten innerhalb von fünf Monaten unter kontrollierten und reproduzierbaren Bedingungen einer so starken Belastung ausgesetzt werden, wie sie ein Fahrzeug im Alltag in etwa zehn Jahren durchmachen würde.

Bedeutendes Veranstaltungszentrum für FCA

Aber nicht nur Haltbarkeits- und Zuverlässigkeitstests werden in Balocco durchgeführt. Das „Centro Sperimentale“ ist meist die erste Anlaufstelle, wenn die Entwicklung eines neuen Fahrzeugs von der 3D-Computersimulation in das Stadium der Prototypenerprobung wechselt. Technische Lösungen werden analysiert und evaluiert, Fahrzeugsysteme abgestimmt, Fahrleistungen werden gemessen, außerdem Vergleichsfahrten auch mit Modellen der Mitbewerber durchgeführt. Das FCA Testzentrum in Balocco ist außerdem eine vielgenutzte Anlage unter anderem für Fahrsicherheitstrainings, Fahrzeugpräsentationen oder andere internationale Veranstaltungen.

Pressekontakt:
Sascha Wolfinger
Tel: +49 69 66988-357
E-Mail: sascha.wolfinger@fcagroup.com

Foto: FCA Group