Reportage über das Schattenreich der chinesischen Triaden
Zwangsarbeit, Menschenhandel und organisierte Kriminalität im Verborgenen – Journalist Jenke von Wilmsdorff reist für seine neue „Jenke. Crime.“-Reportage ins Goldene Dreieck.
Yu Tang Wang wollte einfach nur einen besseren Job. Die junge Taiwanesin nahm ein Stellenangebot in einem Casino in Kambodscha an – und landete direkt in einem Albtraum.
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Keine Beschäftigung, sondern Sklaverei – kein Einzelfall
Kaum angekommen, wurde ihr der Pass abgenommen. Was folgte, war keine Beschäftigung, sondern Sklaverei: In einem sogenannten Scam-Center wurde sie gezwungen, täglich andere Menschen im Internet zu betrügen.
„Es gibt spezielle Räume, in die diejenigen gebracht werden, die nicht gut genug arbeiten. Dort werden sie mit Elektroschockern und Stöcken geschlagen“, berichtet Wang dem Journalisten Jenke von Wilmsdorff.
Ihr Fall ist kein Einzelfall – er ist Teil eines globalen Systems, das von den chinesischen Triaden gesteuert wird.
In seiner neuesten „Jenke. Crime.“-Reportage taucht von Wilmsdorff tief in eine Welt ein, über die kaum berichtet wird.
Jenke von Wilmsdorff im Schattenreich der Triaden
Seine Recherchen führten ihn nach Thailand, Taiwan und ins sogenannte Goldene Dreieck – ein Grenzgebiet zwischen Laos, Myanmar und Thailand, das offiziell als Sonderwirtschaftszone gilt.
Ermittler und Experten sehen es als Drehscheibe für Drogenproduktion, Online-Betrug, Menschenhandel und Geldwäsche.
„Am meisten hat mich überrascht, wie wenig über die chinesischen Triaden und die asiatische Mafia allgemein bekannt ist“, sagt von Wilmsdorff.
Und weiter: „Man hört und liest so wenig darüber, dass man meinen könnte, es gäbe keine ernsthafte asiatische organisierte Kriminalität. Doch das ist ein sehr gefährlicher Trugschluss.“
Unsichtbar und mächtig – Triaden als globales Netzwerk
Anders als die italienische Mafia, die durch Kinofilme und Serien in der Öffentlichkeit präsent ist, operieren die chinesischen Triaden bewusst im Verborgenen.
Kein öffentliches Auftreten und keine medienwirksamen Drohgebärden – stattdessen stille Kontrolle über wirtschaftliche und politische Strukturen weltweit.
„Unter dem Radar zu bleiben ist Regel Nummer Eins. Das ist fest mit ihrer asiatischen Kultur verwoben“, erklärt von Wilmsdorff. Das Netzwerk der Triaden reicht dabei weit über Asien hinaus – auch nach Deutschland.
Besonders brisant: Recherchen deuten darauf hin, dass die Triaden politische Rückendeckung genießen könnten. Manche Journalisten behaupten sogar, sie handelten vereinzelt im direkten Auftrag der chinesischen Regierung.
„Jenke. Crime. Im Schattenreich der chinesischen Triaden“
Belastbare Beweise dafür sind schwer zu beschaffen – was die Dunkelziffer und die scheinbare Unantastbarkeit des Netzwerks noch größer macht.
Die Reportage „Jenke. Crime. Im Schattenreich der chinesischen Triaden“ ist am Montag, 9. März 2026, um 20:15 Uhr auf ProSieben zu sehen und steht parallel auf Joyn zum Streamen bereit.
Produziert wurde die Sendung von Film Five.
Menschenhandel und Zwangsarbeit sind Straftaten. Wer Hinweise auf solche Fälle hat, kann sich an das Bundeskriminalamt (BKA) oder die Polizei wenden.
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Sierks Media / © Foto: Joyn, ProSieben
