NDR: Anti-Korruptionsbeauftragte entlastet Sabine Rossbach

NDR: Anti-Korruptionsbeauftragte entlastet Sabine Rossbach
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Die Prüfung der unabhängigen Anti-Korruptionsbeauftragten im Zusammenhang mit dem NDR Landesfunkhaus Hamburg ist abgeschlossen.

Im Ergebnis wurden zu den vorliegenden Vorwürfen keinerlei Korruptionstatbestände durch Handeln oder Unterlassen der Direktorin Sabine Rossbach festgestellt.

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Der NDR vermeldet: Die Vorwürfe der vergangenen Wochen haben sich somit als falsch herausgestellt.

Gleichzeitig bekräftigt Rossbach ihre bereits im September getroffene Entscheidung, wegen des verloren gegangenen Vertrauens zwischen ihr und Teilen der Redaktion für einen Neuanfang im Landesfunkhaus Hamburg ihr Amt bereits zum 1. April 2023 zur Verfügung zu stellen.

Die unabhängige Anti-Korruptionsbeauftragte des NDR hatte geprüft, ob bezogen auf die erhobenen Vorwürfe durch Handeln oder Unterlassen der Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg Korruptionstatbestände verwirklicht wurden. Dies ist laut NDR nicht der Fall.

Allerdings hat Sabine Rossbach 2012 in einem Fall gegen die NDR Dienstanweisung zum Schutz vor Korruption verstoßen, weil sie damalige Vorgesetzte nur mündlich und nicht schriftlich über die Tatsache informiert hatte, dass ihre Tochter Miteigentümerin einer PR Agentur ist, die in Hamburg Veranstaltungen betreut, über die auch im Programm des Landesfunkhauses berichtet wurde.

„Der erhobene Verdacht, dass Veranstaltungen im Programm des NDR ‚platziert‘ worden seien, ist bei den geprüften Fällen und Sachverhalten hingegen unbegründet“, veröffentlichte der NDR in einer Pressemeldung.

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© Foto: Sam McGhee, Unsplash