Fast Phone – schnell veraltete Handys

Fast Phone - schnell veraltete Handys

Mobiler Arbeitsplatz und Unterhaltungsplattform: Handys, Tablets und Smartphones haben viele Bereiche des Lebens verändert. Doch die Nutzungsdauer der Mobilgeräte wird immer kürzer, denn stetig werden Schnelligkeit, Vernetzung sowie Multifunktionalität ausgebaut.

Die Folge: Der digitale Begleiter wird im Durchschnitt bereits nach 18 Monaten ausgemustert – zulasten der Umwelt. Am 28. Juni 2020, 16.30 Uhr, berichtet „planet e.“ im ZDF, mit welchen Tricks die Hersteller immer wieder zum Neukauf animieren und wie Handy-Müll vermieden werden könnte.

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Etwa 1,4 Milliarden Smartphones wurden im vergangenen Jahr weltweit verkauft. In jedem dieser Produkte stecken wertvolle Rohstoffe: Kobalt, Lithium, Kupfer, Silber und Gold.

Diese Rohstoffe werden oft unter prekären Umständen in Ländern Afrikas und Südamerikas abgebaut und landen nach einem kurzen Smartphone-Leben allzu oft einfach im Müll.

 Die „planet e.“-Doku „Fast Phone – Das schnelle Leben unserer Handys“ steht ab dem 26. Juni 2020, 10.00 Uhr, in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.

Der Technik-Soziologe Felix Sühlmann-Faul, der über die Umweltfolgen der Digitalisierung eine Studie verfasst hat, sagt dazu: „Indem die Hersteller jedes Jahr ein neues Smartphone auf den Markt bringen, veraltet das bis dato aktuelle Smartphone im Bewusstsein der Konsumenten. Und sie wollen ein neues Smartphone. Die psychologische Strategie der Hersteller ist, den Kunden ohne technischen Grund zum freiwilligen Ersatz seines Smartphones zu bewegen.“

Auch mit erschwerten und überteuerten Reparaturen würden die Hersteller für ein massives Müllproblem sorgen. Doch es gibt auch Ansätze, wie die negativen Folgen des Smartphone-Booms gemildert werden können.

Die „planet e.“-Autoren Nera Smiljanic und Erik Hane berichten von einem internationalen Rohstoffkonzern, der das Technikrecycling als Geschäftsmodell entdeckt hat, und von einem Unternehmen, das Reparaturanleitungen für Smartphones ins Internet stellt.

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© Foto: ZDF, Daniel Meinl

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