Facebook wird zu Meta

Facebook wird zu Meta

Wie Facebook-CEO Mark Zuckerberg kürzlich bekanntgegeben hat, verwandelt sich das Unternehmen Facebook in Meta. Damit soll eine neue Ära des Konzerns eingeläutet werden, denn der ursprüngliche Name passt laut Zuckerberg nicht mehr zu dem breitgefächerten Angebot des Unternehmens.

Wir sehen uns an, welche direkten Auswirkungen dies haben wird und was unter dem Dach von Meta in Zukunft noch alles geplant ist!


Die Social-Media-Plattform Facebook gehörte zu einem der ersten Online-Portale, das weltweiten Erfolg feiern konnte. Im dritten Quartal von 2021 zählte Facebook insgesamt 2,91 Milliarden Nutzer. In den letzten Jahren hat das soziale Netzwerk aber auch viele negative Schlagzeilen geschrieben.

 Neues Image für Facebook

So wird immer wieder diskutiert, ob der Vergleich mit anderen Menschen auf Facebook und Instagram zu einem schlechteren Selbstwert führen könnte und ob die tägliche Nutzungsdauer vieler User zu lange ist.

Auch bei den Privatsphäre-Einstellungen und dem Datenschutz musste Facebook immer wieder Änderungen vornehmen, um seinen Nutzern einen besseren Schutz zu ermöglichen. Viele sind jedoch noch immer nicht mit den Schritten zufrieden, die CEO Mark Zuckerberg bisher angekündigt hat.

Dazu wird immer wieder thematisiert, ob politische Werbung auf Facebook einen Einfluss auf Wahlen haben könnte. Es ist deshalb schwer zu sagen, ob die Namensänderung auch aus Image-Gründen vorgenommen wurde oder ob es sich dabei wirklich nur um eine Weiterentwicklung der Brand handelt.

 Facebook Inc. wird zu Meta Platforms Inc.

Die Facebook Inc. hat mittlerweile zahlreiche andere Unternehmen gekauft und ist deshalb nicht mehr nur ein soziales Netzwerk, sondern auch ein Dach für verschiedene Dienste, darunter Instagram und WhatsApp.

Mark Zuckerberg verkündete bei der Vorstellung des neuen Konzepts, dass die Plattform weiterhin Facebook heißen würde, sich jedoch der Name des Konzerns auf Meta Platforms Inc. ändern wird. Damit soll der Firmenname die Bandbreite verschiedener Plattformen und Produkte widerspiegeln, die sich mittlerweile unter dem Dach des Unternehmens befinden.

Auch das Börsenkürzel wird sich dadurch von FB zu MVRS ändern. Weitere Namensänderungen gibt es für das Videokonferenzgerät Facebook Portal, das schon bald Meta Portal heißen wird.

Dazu sollen die VR-Headsets Oculus Quest ab nächstem Jahr auf Meta Quest umbenannt werden. Der VR- und AR-Bereich wird für den Konzern ein wichtiger Fokus sein.

 Wege in Richtung AR und VR

Facebook hat sich schon lange für die Weiterentwicklung der VR-Technologien eingesetzt. Dazu hat der Konzern 2014 das Unternehmen Oculus VR gekauft, das zu diesem Zeitpunkt die neuesten Technologien im VR-Sektor produzierte.

Heute ist die Oculus Quest 2 (bald Meta Quest 2) von Facebook eine der beliebtesten VR-Brillen und bringt eigene spannende Spiele mit sich.

Die Beschäftigung mit VR und AR soll für das Unternehmen aber weit über die Meta Quest hinausgehen. Mark Zuckerberg sprach dabei von einem neuen Konzept, das er als Metaversum bezeichnete.

Bisher wurden VR- und AR-Technologien vor allem als Zukunft der Videospiele gesehen, mit denen immersive Erfahrungen auf die Konsolen, PCs und Smartphones gebracht werden können.

Facebook wird zu Meta
Facebook wird zu Meta

Im Metaversum soll aber auch das alltägliche Leben eine Anwendung für die digitalen Realitäten finden. Der Begriff beschreibt eine Form der virtuellen Welt, durch die sich User – zumindest gefühlt – physisch bewegen können.

Ob wir bald schon als Hologramme im Zimmer der anderen stehen, wenn wir telefonieren, ist zwar fragwürdig, Meta Platforms Inc. hat jedoch schon einige Produkte angekündigt, die den Weg zum Metaversum ebnen sollen.

Bereits erschienen ist eine smarte Brille in Kooperation mit Ray-Ban, die z. B. sprachgesteuert Videos und Fotos machen oder Anrufe tätigen kann. An einer AR-Funktion wird für neue Modelle noch gearbeitet.

Außerdem wird an einem digitalen Bilderrahmen gearbeitet, der eine smarte Kamera besitzt, die die Bewegungen bei Videocalls mitverfolgt und deshalb auch Besprechungen möglich machen wird, bei denen sich Personen durch den Raum bewegen können.

Ebenfalls geplant sind sogenannte Horizon Workrooms, in denen Teilnehmer mit VR-Brillen ein virtuelles Büro betreten und durch einen Avatar für andere sichtbar gemacht werden können. So soll der erste Pflasterstein für das gemeinsame Arbeiten der Zukunft gelegt werden.

Die Workrooms werden ein Teil von Horizon Worlds sein, einer VR-Plattform an der gerade gearbeitet wird. Insgesamt hat der Konzern von Mark Zuckerberg seit 2020 rund 37 Prozent seines Umsatzes in die Forschung und Entwicklung investiert, es kommen also sicherlich viele Neuerungen auf Nutzer zu.

 Facebook Inc. hat seinen Namen geändert und wird ab jetzt unter Meta Platforms Inc. arbeiten.

Damit möchte der Konzern zeigen, dass er mittlerweile deutlich mehr zu bieten hat als das soziale Netzwerk, mit dem Mark Zuckerberg in jungen Jahren startete. Besonders hinsichtlich VR- und AR-Technologien möchte Meta aufrüsten…

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© Fotos: Alex Haney (1), Maxim Hopman (1), Unsplash

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