Finale – der Abschied von „Neues aus Büttenwarder“

Finale - der Abschied von "Neues aus Büttenwarder"

Auf dem Foto: Adsche (Peter Heinrich Brix) wird der ganze Wahlkampfrummel zu viel.

Eine norddeutsche Erfolgsgeschichte endet mit einem einzigartigen Finale: In seinem diesjährigen Weihnachtsprogramm zeigt das NDR Fernsehen die letzten vier Folgen von „Neues aus Büttenwarder“.

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Zum ersten Mal in der 24-jährigen Geschichte bauen diese Episoden mit Bauer Arthur „Adsche“ Tönnsen (Peter Heinrich Brix) als Hauptfigur aufeinander auf und erzählen eine zusammenhängende Geschichte.

Zudem nimmt das NDR Fernsehen mit der neuen Dokumentation „Letztes Gedeck in Büttenwarder“ Abschied von der Kultserie. Und es gibt eine Premiere für die Ohren: Der NDR hat drei „Büttenwarder“-Folgen in einer besonderen Hörfassung entwickelt.

Der Podcast mit Schauspielerin Saskia Fischer basiert auf Original-TV-Folgen mit Jan Fedder und Peter Heinrich Brix. Die drei Episoden stehen ab sofort in der ARD Audiothek zur Verfügung und sind auch sonst überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

24 Jahre „Neues aus Büttenwarder“ – das bedeutet 2.500 Sendeminuten, 4.000 Drehbuchseiten und 98 Folgen. Anlass für das Serienende war die Entscheidung von Hauptdarsteller Peter Heinrich Brix, keine weiteren Folgen zu drehen.

Die vier letzten Folgen im NDR Fernsehen: Sonnabend, 25., und Dienstag, 28. Dezember – Abschieds-Dokumentation: Dienstag, 28. Dezember.

Er stand in allen Folgen als „Adsche“ Tönnsen vor der Kamera, bis Folge 92 gemeinsam mit Jan Fedder als Bauer Kurt Brakelmann. Die Zuschauerinnen und Zuschauer durften ihnen und dem weiteren Ensemble – u. a. Jürgen Uter, der kürzlich gestorbene Hans Kahlert, Axel Olsson und Sven Walser – seit Beginn an beim Scheitern zuschauen, beim Suchen nach der perfekten Geschäftsidee, dem großen Geld, dem geliebten Nennwert.

Die „Büttenwarder“-Bewohner (Bewohnerinnen waren die große Ausnahme) haben gekocht, nackt posiert, Urlaub gemacht, gesungen und getanzt und ihr kleines beschauliches Leben genossen.

In den letzten vier Folgen, die in diesem Sommer erneut in Granderheide und Grönwohld (Kreis Stormarn) entstanden sind, geht es einmal mehr um Heimat und deren Verlust. Adsche hat eine ganze Weile zurückgezogen gelebt, ist nicht mehr aus seinem Bauernhaus herausgekommen.

Dann plötzlich spürt er neue Energie und ein Plan nimmt Gestalt an, der ihn selber begeistert. Er will auf dem „Terräng“ einen Erlebnispark errichten. Doch als er die Idee Bürgermeister Griem (Jürgen Uter) präsentiert, erwartet ihn eine böse Überraschung.

Alle Folgen und Dokumentationen sind jeweils 24 Stunden vor der Ausstrahlung in der ARD Mediathek abrufbar.

Griem, der auch sein Vermieter ist, hat Adsche schon lange gekündigt. Und Adsche erfährt auch, wer seine Nachmieter sein werden: ein Haufen Milizionäre, die offenbar aus dem ehrwürdigen Brakelmannschen Anwesen einen Truppenübungsplatz machen wollen.

Adsche ist zu allem entschlossen, um sein „Terräng“ gegen die feindlichen Truppen zu verteidigen. Die brüchige Koalition von Adsche, seiner Schwester Ylvie (Suzanne von Borsody) und Cousin Jürgen Seute (Dirk Martens) wird auf eine letzte unerbittliche Charakterprobe gestellt…

Ergänzend laufen über Weihnachten im NDR Fernsehen weitere Dokumentationen aus der Serien-Geschichte und insgesamt mehr als 20 Folgen auf hochdeutsch noch einmal im Programm.

In der plattdeutschen „Büttenwarder“-Nacht fragen „Adsche“ und Co. außerdem in zehn Folgen, wat dat schall…

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© Foto: NDR, Nicolas Maack