Domino’s Pizza-Imperium – medial unter der Lupe

Domino’s Pizza-Imperium - medial unter der Lupe

Auf dem Foto: Reporter Leon mit Dominos Pizzakartons.

Domino‘s ist der größte Pizzalieferdienst der Welt und auch in Deutschland auf Platz eins. Das Erfolgskonzept besteht aus dem sich schnell ausbreitenden Franchise-Modell und einer trendbewussten Marketingstrategie.

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Jüngst löste Domino’s mit seiner veganen Salamipizza einen kleinen Hype aus. „Sell more Pizza – have more fun” ist der Firmen-Slogan. Die Frage ist: Fun für wen?

Die MDR-Reihe „exactly“ hat nachgefragt: Antworten gibt eine neue Folge des Reportageformats – zu sehen ab Montag, 21. März, in der ARD Mediathek sowie auf dem YouTube-Kanal „MDR Investigativ“.

Der größte Partner von Domino‘s in Deutschland ist mit 16 Filialen eine Leipziger Firma. Die Angestellten: Meist Migrantinnen und Migranten sowie Studierende.

„Pizza ist unser Medium; unsere eigentliche Mission ist es, die Welt ein Stück besser zu machen”, das behaupten die beiden Geschäftsführer im Geschäftsbericht des australischen Mutterkonzerns.

Mehrere Fahrer jedoch sagen, dass die Realität anders aussähe. Es gibt Berichte über ausstehende Lohnfortzahlungen, bezahlten Urlaub erst auf mehrmalige Nachfrage und Einschüchterungsversuche seitens der Geschäftsleitung.

Gewerkschaftliche Tätigkeiten würden bereits im Keim erstickt, so ein weiterer Vorwurf. Die Filmautoren Leon Grüninger und Lukas Meya haben intensiv recherchiert: Was ist dran an den Vorwürfen, und steckt ein System dahinter?

Leon Grüninger arbeitete selbst als Fahrer bei Domino’s und will herausbekommen: Müssen Angestellte tatsächlich Teile ihres Trinkgelds an die Geschäftsleitung abgeben?

Insiderberichte und zugespielte Arbeitsverträge von Domino’s-Stores aus ganz Deutschland schärfen das Bild: Viele Missstände an vielen Standorten.

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© Foto: MDR, Mia Media