In der Mediathek: Nie wieder Alkohol?

In der Mediathek: Nie wieder Alkohol?

Auf dem Foto: MDR-Autor Thomas Kasper.

Seit fünf Jahren dokumentiert MDR-Autor Thomas Kasper das Leben der Obdachlosen am Leipziger Hauptbahnhof.

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Die nunmehr vierte Folge sollte ein Happy End werden. Doch schaffen es Sigi, Heiko und Co ohne Alkohol und Drogen zu leben?

Antworten gibt die Reportage „Betteln, Saufen, Sterben – Nie wieder Alkohol?“ aus der Reihe „Exakt – Die Story“ – zu sehen ab sofort in der ARD Mediathek und am 15. Dezember 2021, um 20.45 Uhr, im MDR-Fernsehen.

Schon etliche Male haben sie versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen: Die Obdachlosen vom Hauptbahnhof Leipzig. Es sind Drogenabhängige, Alkoholiker, gestrandete Jugendliche.

Sigi zum Beispiel. Sein Vater war wohlhabend, besaß Immobilien. Die hat er Sigi vererbt. Doch weil Sigis Leben schon lange aus dem Lot geraten ist, reicht seine Lebensplanung nur bis zur nächsten Flasche Bier.

Seine Erbschaftsangelegenheiten kann er nicht regeln. Nachdem sein Körper gegen die fortwährende Alkoholvergiftung rebelliert, hat er die Notbremse gezogen. Kalter Entzug, selbst organisiert und selbst überwacht.

In der ARD Mediathek stehen ab sofort alle bislang ausgestrahlten Folgen zu den Obdachlosen am Leipziger Hauptbahnhof sowie die neue vierte Folge zur Ansicht bereit.

Er ist nicht der Einzige, der mit dem Trinken aufgehört hat. Auch Kumpel Dave säuft nicht mehr, und Heiko aus Altenburg ist ebenfalls weg von der Flasche.

Im vergangenen Jahr zeigte Heiko am Bahnhof, wie hoch sein täglicher Alkoholkonsum war: ein Kasten Bier und eine Flasche Pfeffi. Im Sommer 2021 trifft Autor Thomas Kasper den 39-Jährigen in Bad Klosterlausnitz wieder.

Er ist dort zur Therapie. Werden sie alle durchhalten?

Wie schwer es für viele ist, auf der Straße ohne Alkohol zurechtzukommen, das zeigen auch die Schicksale von Melanie und Nadine.

MDR-Autor Thomas Kasper gewährt in seinen Filmen Einblick in die Szene von Drogenabhängigen und Alkoholikern am Leipziger Hauptbahnhof – immer auf Augenhöhe und mit Respekt den Protagonistinnen und Protagonisten gegenüber.

Die Videos wurden auf dem YouTube-Kanal „MDR Investigativ“ bislang mehr als fünf Millionen Mal abgerufen.

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© Foto: MDR, Amely Kasper